Werbetexte schreiben – eine Schritt für Schritt Anleitung

Werbetexte schreiben ist sehr wichtig für dein Business. 

Daher ist es wichtig, dass deine Texte nach den Kriterien für Werbetexte aufgebaut sind.

Sie sind wirklich völlig anders aufgebaut als herkömmliche Texte.

Das liegt einerseits an der Struktur.

Andererseits auch am Ziel des Textes: Ein Werbetext möchte deine Dienstleistung oder dein Produkt verkaufen.

Wird es für dich schwierig, wenn es darum geht, für dein Business Werbetexte zu verfassen?

Dann lies diese Schritt für Schritt Anleitung generell für Werbetexte. Und als Spezialfall "Texte für deine Webseite".

Wo du Werbetexte brauchst

Jeder Text, den du für dein Business schreibst, ist ein Werbetext. 

Über die 8 Arten von Werbetexten liest du in diesem Beitrag "8 Werbetexte für dein Business. Eine Anleitung."

Doch was Business Texte alle gemeinsam haben:

  • Sie richten sich an eine Zielgruppe,
  • sprechen die Sprache des Unternehmens und
  • verkaufen etwas.

Grundlagen für das Werbetexte schreiben

Ehe du dich ans schreiben machst, klärst du folgende Grundlagen:

  • Wo erscheint dein Text? (Passe deinen Werbetext ans Medium an)
  • Was möchtest du mit dem Werbetext erreichen?
  • Wen sprichst du mit dem Text an?

So kannst du uns auf Pinterest weiterempfehlen:

Struktur im Text: Grundlage Wunschkunde
Struktur im Text: So enttäuscht du deinen Leser
Struktur im Text: Checkliste Schluss

Inhaltlicher Aufbau

Werbetexte schreibst du nach folgenden vier Punkten:

  • Problem beschreiben (das hier gelöst wird)
  • Emotion vorher beschreiben
  • Lösung anbieten
  • Emotion danach beschreiben

Das solltest du vermeiden

  • Unterschiedliche Gedankengänge anreißen, aber keinen vollenden,
  • konträre Themen beschreiben, ohne sie klar gegenüber zu stellen, um Vor- und Nachteile hervorzuheben, oder
  • kein Happy End (Auflösung) bieten.

Struktur für deine Werbetexte

Ehe du zu schreiben beginnst, brauchst du Material.

Diese Punkte sind für Marketingtexte unverzichtbar:

  • Wunschkunde
  • Ziel des Textes
  • Inhaltlicher Aufbau
  • Verwendete Wörter und Satzstrukturen

Wichtig ist auch, welche Art Text du schreibst.

Zwischen verschiedenen Textarten gibt es Unterschiede im Aufbau, Länge und Spannungsbogen.

1) Für deinen Wunschkunden schreiben

Damit der Inhalt deiner Artikel aber spannend ist, darfst du den Texte genau so schreiben, dass ihn dein Wunschkunde versteht.

Er soll dich durch den Text kennen lernen.

Und sich entscheiden, bei dir zu kaufen.

Also darfst du deinen Wunschkunden genau kennen. 

Seine Schmerzpunkte. Seine Sprache. Und seine Wünsche und Probleme. 

So kannst du uns auf Pinterest weiterempfehlen:

Struktur im Text: 4 Grundlagen
Struktur im Text: Aufbau
Struktur im Text: Das solltest du vermeiden

Das ist wie beim Schreiben eines Liebesbriefes. Wenn du gerade keinen Liebsten hast, wird der Brief holprig klingen. Ihm fehlt der Stoff, aus dem dein Liebster ist. Seine Eigenschaften, das Bild, das du von ihm hast.

Leider höre ich immer wieder: "Wunschkunde? Wozu brauche ich den?"

Oder: "Das ändert sich eh dauernd, das kann ich mir sparen."

Und ich sage dir, die Grundlagenforschung "Wunschkunde" beginnt ganz bei DIR.

Daraus entwickelt sich dann dein individueller Text. Er ist der rote Faden, der dein Business zusammen hält.

  • E-Mail
  • Follow-up-Mails
  • Newsletter
  • Blogartikel
  • Artikel im Print
  • Posts in den Social Medias

Wenn du also deinen Wunschkunden (oder deine Zielgruppe noch nicht genau kennst, empfehle ich dir mein Buch:

In diesem Buch lernst du deinen Wunschkunden kennen und erfährst, warum die Kommunikation mit ihm so wichtig ist.

Außerdem beschreibe ich dir die wichtigsten Begriffe rund ums Internetmarketing zum be-greifen. Weitere Experten teilen ihr Wissen mit dir. Am Ende der 9 Tage hast du deinen Wunschkunden fertig inklusive aller Texte, die du für deine Webseite brauchst. 

2) Thema deines Businesstextes

Ich höre immer wieder dasselbe: "Wie bringe ich meine Werbetexte auf den Punkt?"

Wenn es dir nicht gelingt, deine Texte auf den Punkt zu bringen, hast du das Thema noch zu breit aufgestellt.

Die Unternehmerinnen wüssten nicht exakt, was wichtig ist.

Denn: „Eigentlich ist ja alles wichtig.“

Doch das „alles wichtig“ bekommen sie nicht unter einen einzigen „Artikel-Hut“.

Das klingt jetzt im ersten Augenblick vielleicht paradox.


Schauen wir näher hin, wird es klar:

Hast du eine einzige Gießkanne Wasser, wirst du nicht den ganzen Garten wässern können.

Da haben alle Pflanzen nichts davon.

Und der ganze Garten verdorrt.

 

Gießt du aber nur eine einzige Pflanze, bekommt diese alles Wasser aus der Kanne.

Dann hast du zumindest einen Punkt im Garten, der lebendig ist und blüht.

An dem erfreust du deine Augen.

 

Genauso ist es mit deinen Texten:

Je breiter du das Thema streust, desto schwieriger wird es, einen knackigen Text zu schreiben.

 

Ein Beispiel:

Bei Therapeuten sehe ich immer wieder, dass sie viele Therapien gelernt haben.

Diese Therapien sind alle nützlich und wirksam.

Und das soll in den Texten auch an den Leser kommen.

Das verstehe ich.

Ich sage dir aber:

Es interessiert deinen Leser wenig, welche Therapien du anbietest.

Er hat Rückenschmerzen. Punkt.

(Das ist der Punkt, auf den du deinen Text bringst. Wenn du Therapeutin bist und Rückenschmerzen-Klienten haben willst.)


3) Ziel des Textes

Wenn du deinen Wunschkunden genau definiert hast, kennst du sein Problem. 

Das Ziel eines jeden deiner Texte sollte sein, dass er das Problem deines Wunschkunden auf irgendeine Art löst. Oder zur Lösung beiträgt.

Das ist das oberste Ziel.

Über dieses Ziel setzt du das Thema (kleiner Probelmlösungsteil) fest und baust du die Inhalte auf. 

  • Was bringt der Text dir? Dein Ziel.
  • Wohin führt er den Leser am Ende (Erfahrung, Wissen, Tools)? Sein Ziel.
  • Und welche Handlung soll er ausführen?

Welche Arten von Zielen kann dein Artikel haben?

Das kommt auf deine Marketing-Strategie an.

Lies hier 3 unterschiedliche Marketing-Strategien:

4) Struktureller Aufbau: Einleitung - Mittelteil - Schluss

Im nächsten Schritt bestimmst du den „roten Faden“ deines Textes (Text-Struktur: Einleitung – Zwischenstopps – Ende).


a) Titel und Zwischenüberschriften

Der Titel ist alles. Er öffnet dir die Türe. Der Leser hat dein E-Mail aufgemacht, ist auf deine Webseite geklickt oder ist fasziniert von deinem Folder.

Ebenso wichtig sind Zwischenüberschriften, die den Leser im Text Orientierung geben. Zwischenüberschriften sollen neugierig machen und zum Weiterlesen anregen.

Lies hier mehr über Titel und Überschrifen

Um Titel und Überschriften zu schreiben, die die Aufmerksamkeit deines Lesers erregen, und Zwischenüberschriften, die ihn weiter in den Text ziehen, braucht es etwas Übung. Hole dir hier 5 Vorlagen für tolle Titel:

b) Einleitung Werbetext

Wenn es ein Roman wäre, würdest du jetzt die Protagonisten vorstellen, die Szene aufbauen und die erste Schwierigkeit anklingen lassen.

So ähnlich ist es auch beim Werbetexten schreiben.

Checkliste für eine sinnvolle Einleitung:

  • Mache rasch den Benefit klar.
  • Sprich die Gefühle deines Wunschkunden an.
  • Der Einstieg sollte unbedingt den Titel erklären.
  • Bewirke mit drei Fragen ein inneres Nicken beim Leser.
  • Knalle dein Produkt nicht schon im Einstiegstext auf den Tisch, mach aber klar, dass der Text beispielsweise eine Rezension ist.
  • Baue eine Handlung auf, bei der dein Produkt die eindeutige Lösung ist.

c) Mittelteil

Nun steigerst du langsam die Handlung - und hier kommt es schon genau darauf an, welches Ziel dein Text hat.

Denn der Mittelteil ist der Auftakt zum Schlussteil.

Im Mittelteil beginnst du, dein Produkt zu verkaufen. Du baust die Spannung soweit auf, dass die einzige Möglichkeit ist: Kontakt aufnehmen, Kaufen oder in den Newsletter eintragen.

Checkliste für den Mittelteil:

  • Formuliere alle Punkte aus, die du in der Einleitung versprochen hast.
  • Achte darauf, dass du keine weiteren Themen anreißt.
  • Bleibe bei der Kernaussage.
  • Kündige das Ziel an.
  • Knalle dein Produkt nicht schon im Einstiegstext auf den Tisch, mach aber klar, dass der Text beispielsweise eine Rezension ist.
Probleme beim Verkaufen?

Ein Grund, warum du dir beim Verkaufen - im Text - schwer tust, ist, dass dir dein Wunschkunde noch nicht klar genug ist. Du schreibst also für Herrn Irgendwer, und das wird dann kaum sehr persönlich werden. Zurück an den Start, sorry!

Ein weiterer Grund ist, dass du das Problem deines Kunden wenig genau umrissen hast. Klar, nachdem du Herrn Jemand nicht kennst, kennst du auch sein Problem nicht. Auch das ist die Grundlagenforschung, wie im ersten Punkt beschrieben.

Und ein dritter Grund kann sein, dass du von deinem Produkt selber nicht überzeugt bist. Tja, da hilft nur mehr: Dein Mindset verändern.

Hier findest du Lösungen dazu:

Buch: Mit Charisma zum Erfolg. Wirksame Texte für dein Unternehmen. Laspas und Mertens

Wenn ​du ​unentschlossen bist, liest man es in deinen Texten. 

Schluss damit! Fang jetzt an.

Arbeite an deinem Mindset, werde mutiger und lass deine Texte strahlen. 

Mit dem Buch "Mit Charisma zum Erfolg. Wirksame Texte für dein Unternehmen." verbesserst du 

  • dein Mindset, 
  • deine Ausstrahlung und
  • optimierst deine Texte.

c) Schlussteil 

Das Ende eines Artikels soll den Leser erlösen. Je nachdem, welches Ziel dein Text hat, soll es

  • einen Mehrwert bringen,
  • zu einer Handlung aufrufen,
  • entspannen oder
  • neugierig auf die Fortsetzung machen.

Es gibt elegante oder abrupte Ende. Natürlich kommt es auf das Thema und auf die Art deines Textes an.

Ich beispielsweise liebe es, im Vorspann eine Metapher zu verwenden oder ein Bild zu malen. Im Abspann greife ich dieses Bild dann noch einmal auf. Oder in einem P.S.

So knüpfst du an den Einstiegstext an:

  • Vielleicht hast du ja ein Zitat oder ein Bild geliefert.
  • Oder eine Frage aufgeworfen.
  • Im Abschlussatz greifst du dann das Zitat oder Bild nochmal auf.
  • Oder du beantwortest due Frage.

Er ist nicht immer möglich oder gar nötig, ist aber eine nette Überraschung.

 

Beispiel:

Bei Märchen Rotkäppchen würde es ungefähr so sein:

Einleitung: "Die Mutter sagte, dass das Mädchen nicht vom Weg abkommen solle ..."

Schlusssatz: "Und seitdem wich Rotkäppchen nie wieder vom Weg ab."


Checkliste für einen gekonnten Schluss:

  • Liefere jetzt, was du zuerst versprochen hast.
  • Biete im Abspann die Lösung, das Produkt, dein Freebie oder Video an.

Der Schlussteil ist wie die Nachspeise nach dem Mittagessen.

Er rundet den Text ab und hinterlässt Zufriedenheit.

5) Wörter und Sätze beim Werbetexte schreiben

Generell sollte dein Artikel Wörter und Sätze verwenden, die dein Wunschkunden versteht.

Dabei kommt es auf dein Angebot an und welchen emotionalen Zustand er hat, wenn er zu dir kommt.

Das hat viel mit Kommunikation zu tun. 

Nutze Stilmittel

Stilmittel lernst du im besten Fall einmal und nutzt sie danach automatisch.

So wirst du mit jedem Text besser (Übung macht den Meister).

Folgende Stilmittel sind nützlich:

  • Benutze Verben – sie legen das Tempo fest!
  • Adjektive machen deinen Text langatmig – lass sie bleiben!
  • Ändere die Stellung der Wörter im Satz, bis er flutscht!
  • Vermeide passiv, schreibe aktiv!
  • Lass den Konjunktiv bleiben!
  • Komme auch in jedem Satz auf den Punkt: Streiche alle Wörter, die nicht wichtig sind!

Wenn du Werbetexte fürs Web schreibst, brauchst du ebenso kürzere Sätze und Absätze sowie einfachere Wörter. 

Dazu empfehle ich dir folgende Artikel zu lesen:

Spezialfall: Texte für deine Webseite schreiben

Je nachdem, wo dein Text gelesen wird, muss du andere Werbetexte schreiben. Auf der Webseite brauchst du andere Satz- und Textlängen als bei einem Zeitungsartikel oder in einem Buch.

Bei Webseiten lesen auch noch die Suchmaschinen mit.


Drei Punkte, wie du deine Leser enttäuschen kannst

Stell dir vor, du suchst etwas ganz dringend. 

Du öffnest eine Webseite und dich empfängt ein Artikel, der klingt zu Beginn ganz nett.

Aber irgendwie befriedigt er dich dann doch nicht ganz. 

Der Inhalt ist vielleicht schwammig oder es gibt keinen klaren roten Faden.

Du bist enttäuscht und ärgerst dich.

Und genau das möchtest du für deine Leser nicht.

Aber nicht nur das, Google merkt sich, wie lange ein Leser Durchschnittlich auf deiner Webseite bleibt und teil danach ein in „relevant“ oder „nicht relevant“ zum Thema, das du angegeben hast.

Lies hier mehr zum Thema Suchmaschine:

Hole dir Hilfe: Bessere Werbetexte schreiben

Businesstexte für dein Unternehmen zu schreiben, Überschriften zu formulieren und kurze knackige Sätze, wie zum Beispiel Slogans, Tweets oder E-Mail-Betreffzeilen gehören zum Texthandwerk.

Dein persönliches Text-Konzept zu erstellen, das deine Marke oder dich als Marke transportiert ist der nächste Schritt. Mit einem Text-Konzept sparst du Zeit und wenn jemand anderer für dich Texte schreibt, bleiben deine Texte deine Text.

Deine Entscheidung ist, ob du

  • das Texthandwerk generell und gezielt auf dein Business lernen möchtest oder
  • das schon kannst und gezielt dein Text-Konzept erstellen lernen und dann dein Business weiter aufbauen möchtest.
Ausbildung "Werbetexte schreiben lernen" - 100 Kunden allein im ersten Jahr!

Im ersten Fall empfehle ich dir die Ausbildung Werbetexte schreiben lernen. In nur 90 Tagen bekommst du alle Werkzeuge, das du für das Handwerk Schreiben brauchst und erarbeitest dir zur gleichen Zeit 7 Texte für dein Business. 

Slogan-Schöpfer

Im zweiten Fall kannst du schon einiges an Text-Handwerkszeug.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für dein individuelles Text-Konzept findest du im Masterkurs "Sonnen-Abo" mit Eva Laspas. (Wir starten einmal im Jahr gemeinsam.) Hier erfährst du mehr über die Inhalte.

Deine

Eva Laspas, Werbeagentur Laspas

Leitung Akademie Schreiben lernen

So kannst du uns auf Pinterest weiterempfehlen:

Struktur im Text: Kernaussage und Ziel
Struktur im Text: Checkliste Einleitung
Struktur im Text: Warum ist das wichtig?

Bildquellen

  • Werbetexte schreiben: Eine Schritt für Schritt Anleitung: Nietjuh
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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