Schweinehund – Achtung wir kommen!

Gerade hatten wir das Thema „Wie finde ich das Thema?“ – wo und wie du das nächste Thema für deinen Blogbeitrag oder Artikel findest.

Da gibt es natürlich Wege, so vielfältig, wie Menschen. Da gibt es die Planer, die Drauflosschreiber und die, die irgendwie von beidem etwas haben. Und gerade jetzt erscheint auch das passende Buch dazu.

 

Und Elke Schwan-Köhr, http://federfuehrend-media.de/ macht gerade jetzt eine Blogparade zu diesem Thema – also dürfte es eine brandheiße Sache sein…

 

Ich bin definitiv eine Drauflosschreiberin. Themenplanen geht bei mir eher gar nicht. So wie dieser Beitrag – am Kalender steht „Artikel“ – und ich nehme mir meine Titelsammlung, greife mir einen Titel, der mich anspringt und schreibe los.

Was wir aber nicht behandelt haben, war die Sache mit dem inneren Schweinehund… Thema gefunden, Dokumet auf (ui, das leere Blatt …) – Schreibblockade da – Tag gelaufen? Ja, wenn das Schreiben nicht geht, dann schaut es düster aus.

Hier hilft dir vielleicht

a):

Die Titelsammlung für kreative Menschen (und die, die es noch werden möchten)

Also doch ein Plan.

Na klar, ich gebe es zu – ohne Plan geht es auch bei mir nicht. Schon alleine, um die ganzen Geschäftsbereiche miteinander zu koordinieren, damit sie sich nicht gegenseitig auf die Zehen steigen.

Also Kalender und Titelsammlung.

Das ist meine Planung mindestens.

Etwas merkwürdig mag dir mein Weg vom Titel zum Artikel erscheinen.

Das ist natürlich nicht immer so – manchmal gibt es ein Thema (vom Kunden oder durch Buchrezensionen) und ich schreibe einfach zum Thema. Da kommt dann der Titel mitten drin beim Schreiben auf mich zu. Wie ich meine Artikel auch noch schreibe, kannst du im Blogbeitrag “Anleitung: Wie plane ich Texte.” nachlesen.

  • Ich schreibe einfach so vor mich hin und – plopp – da ist ein Satz, von dem ich weiß, der möchte der Titel sein. Vom Absatz oder vom ganzen Artikel.

Aber es geht auch andersrum:

  • Um an diese Titelsammlung zu kommen, setze ich mich zeitweise hin und schreibe einfach diverse Kurze Sätze auf, die mir grad einfallen. Wie zum Beispiel den Titel dieses Beitrages „Die Sache mit dem Schwein“.

Einmal angezapft, sprudeln dann noch einige weitere dieser Titel aus mir heraus, die notiere ich mir und sammle sie. Nicht aus allen wird ein Blogbeitrag, aber aus vielen.

Wirf niemals einen kreativen Output deines Gehirns weg!

Sammle alles, es könnte der nächste Titel sein.

 

b) und hier naht Unterstützung:

Die Sache mit dem Schweinehund und der Schreibblockade

So sollte es eigentlich besser heißen – doch dann würde der SEO nicht stimmen, und überhaupt wäre der Titel nicht so witzig… Aber wenn das Schreiben nicht geht, dann ist es der innere Schweinehund oder die Schreibblockade.

Ok, da stehen wir nun. Gestern wusste ich plötzlich, was daraus werden will.

Es geht um den inneren Schweinehund, der arme Teil. Immer beschimpf und abgelehnt, dabei will er doch nur dein Bestes.

Doch wenn er immer dann auftaucht und dir dein Leben vermiest (oder dich ablenkt), wenn du einen Artikel schreiben möchtest, dann ist das arg.

Kontraproduktiv.

Da könntest du auf Palmen klettern.

Dabei ist die „Sache mit dem Schwein – Schweinehund“ doch so einfach.

 

Wenn das Schreiben nicht geht: Anleitung für den Umgang mit dem inneren Schweinehund (und allen anderen Haustieren):

  • Akzeptiere, dass er da ist.
  • Anerkenne seine Leistung: Dich am Leben zu erhalten (das macht er doch gut oder? Immerhin lebst du ja noch).
  • Lobe ihn regelmäßig und bedanke dich bei ihm.
  • Beziehe ihn bei jedem Neuanfang ein – du weißt, er ist da und beobachtet dein Treiben…
  • Lass ihn schauen, mach trotzdem weiter: Öffne ein neues Dokument
  • Jetzt wird er vielleicht eingreifen: Dir fällt ein, dass du dir noch einen Kaffee machen möchtest… (oder Fensterputzen oder was auch immer…).
  • Du ignorierst diesen Wunsch nach Ablenkung vom Schreiben
  • Du greifst beherzt in die Tasten und schreibst: „Da ist kein weißes Blatt mehr, denn gerade jetzt hat es sich gefüllt, was ist das für ein Blödsinn, den ich da machen soll, ich mag doch eigentlich nicht schreiben, na und, ich schreibe jetzt mal trotzdem, obwohl ich eigentlich noch putzen, Kaffeetrinken und sonst irgendetwas machen muss. Was war das doch gleich, wozu habe ich das neue Dokument aufgemacht, ach ja, ich wollte doch meinen neuen Blogbeitrag schreiben, für meinen Blog, mein Buch…“

Und so schreibst du einfach weiter und so fort, schreibst über dein Thema und was du vielleicht eh schon lange sagen wolltest. Das gut daran ist, dass du später alles, was nicht zu deinem Blogbeitrag gehört, löschen kannst. 😉

  • Und wenn dir dazwischen wieder mal der Einfall kommt, dieses oder jenes tun zu müssen, sag: „Ja danke dir, dass du so gut auf mich aufpasst, das mache ich gleich, nachdem ich das erste Blatt gefüllt habe.“

Und so kommt du zu deinem Ziel – deinen Schweinehund brauchst du dabei nicht, das wird er sehen – danach kannst du sagen: „Siehst du, wir sind noch am Leben…“

Ich hatte mal eine Kundin, die schrieb drei Seiten lang: „Ich will jetzt nicht schreiben, ich finde das blöd, saublöd sogar…“

Aber danach war die Sache durch.

Das, was danach kam, war einfach spitze!

So ist sie, die Sache mit dem Schwein.

Und hast du es nicht gesehen, da läuft eine Maus und die Geschichte ist aus.

 

Tools zur Planung

Bist du aber die Planerin? Und noch auf der Suche nach dem ultimativen Tool, deine Beiträge zu planen? Dann ist die Zusammenfassung meiner Blogparade “Zu Tode geplant?” definitiv etwas für dich. Da findest du dann BEispiele, wie es andere machen und auch die erwähnten Tools, die dir das Leben erleichtern können.

 

P.S. Möchtest du einen Minikurs? 21 Tage lang und du schreibst besser? Dann habe ich dir mein Arbeitsbuch für Selbstständige vorbereitet – “Werbetexte schreiben lernen – In 21 Tagen zum besseren Text“. Komplettprogramm mit Buch, Arbeitsblättern und Fb-Gruppe. Günstiger geht’s nicht..

Deine

Eva Laspas

 

 

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Bildquellen

  • Wenn sich dein innerer Schweinehund zu einer richtigen Schreibblockade auswächst …: pixabay.com
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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