Challenge?

Was ist das überhaupt?

 

Gehen wir einmal davon aus, dass wir uns das Wort aus dem Englischen ausgeborgt haben, dann handelt es sich hierbei einfach um eine Herausforderung.

Denn das englische Wort Challenge hat natürlich noch weitere Bedeutungen, die hier in diesem Zusammenhang echt nicht passen ,-). (Kampfansage, Ablehnung …)

Aber das kommt davon, wenn man sich Fremdwörter ausborgt. Man bekommt Bedeutungen mitgeliefert, die man vielleicht gar nicht will …

Claudia Salloker hat ihre Start-up-Chance jetzt statt Challenge einfach „Experten-Camp“ genannt.

Aber wie auch immer, hier in diesem Artikel füge ich mich der Mehrheit und schreibe über Challenges.

 

Eine Challenge bietet für zwei Zielgruppen an UnternehmerInnen eine große Chance.

  1. Einerseits sind da die Start-ups, die sich einen Namen machen möchten.
  2. Andererseits dient eine Challenge Unternehmen, die sich weiterentwickeln möchten, eine ideale Marktresearch.

 

Zu welcher Zielgruppe gehörst du

1)    Startest du gerade dein Unternehmen erstmalig – (Hast du schon den “roten Faden für Texte nach der Gründung“?)

2)    Oder bist viele Jahre selbstständig, startest aber ein neues Unternehmen, wie ich gerade mit der Akademie?

3)    Oder aber du bist so erfolgreich, dass du gerade an die Grenzen deiner Einsatzkraft stößt und damit an die deines Umsatzes? Dann hol dir hier meine Ideenkraft.

 

[ctt title=”In jedem Fall kann eine Challenge für dich eine gute Möglichkeit sein.” tweet=”In jedem Fall kann eine Challenge für dich eine gute Möglichkeit sein. http://ctt.ec/5iY01+” coverup=”5iY01″]

 

Online Unternehmen gründen als Start in die Selbstständigkeit

Im ersten Schritt geht es darum, dass du dich in einem völlig neuen Markt bekannt machst. Dabei ist es egal, ob du gerade startest oder schon länger in der Selbstständigkeit bist. Der Markt ist neu, und du machst dich dort bekannt.

Natürlich hast du einen eindeutigen Vorteil, wenn du schon einmal ein Unternehmen aufgebaut hast. Du kennst die Strukturen, den Wind und weißt auf ihm zu surfen, statt dass er dir die Tränen in die Augen treibt.

 

[ctt title=”Mit der Challenge kannst du dich bekannt machen. ” tweet=”Mit der Challenge kannst du dich bekannt machen. http://ctt.ec/dUaAc+” coverup=”dUaAc”]

 

Eine Challenge veranstalten

Im Grunde ist es ganz einfach – du brauchst eigentlich nur ein

  • eMail-Programm, das dir die Anmeldungen organisiert.
  • Du lädst Menschen ein, bei deiner Challenge mitzumachen, sie tragen sich auf deiner Liste ein und
  • dann schickst du ihnen Tag für Tag (solange die Challenge dauert) ein eMail mit den Aufgaben.

 

Etwas feiner geht es so:

Ich persönlich habe meine Challenge „Schreiben lernen“ über meine WP-Seite laufen lassen.

Da habe ich für 21 Tage je eine Seite angelegt und passwortgeschützt. Darin waren die Inhalte und Downloads.

Um die Challenge Menschen vorzustellen, habe ich eine Landingpage geschnitzt, das Plug-in war eher suboptimal, aber es ging gerade noch für meinen Anspruch.

Da ich bei Klick-Tipp)* bin und auf die Tools schwöre, die mir dieser Dienst anbietet, habe ich mir in Klick-Tipp eine eMail-Anmeldebox erstellt und auf die Landingpage gestellt. In Klick-Tipp kannst du „Tags“ vergeben – also habe ich die so eingestellt, dass alle, die sich anmelden für die Challenge, den Tag „Challenge_2016“ bekamen.

Dann lud ich schon ein paar ExpertInnen ein, die Challenge mit mir durchzuführen. Meiner Meinung nach bringt das zwei Vorteile:

  • Die Teilnehmer bekommen auch Inputs von anderen ExpertInnen, was die Challenge „bunter“ macht.
  • Die ExpertInnen unterstützen dich in ihrem Umfeld mit Werbung für die Challenge. So bekommst du eine größere Reichweite. Und sie vergrößern auch ihren Einflussbereich.

Ich hatte mich auch entschlossen, die Anmeldung zur Challenge bis zum Schluss der offiziellen Tage zuzulassen, lieferte dafür in jedem eMail die Links zu den Aufgaben der vergangenen Tage. Am 21. Tag gab es dann eine Aufgabe, wo man einen Feedbackpartner brauchte. Den konnte man sich entweder innerhalb der FB-Gruppe oder in seinem privaten Umfeld finden oder einen Kooperationspartner zur Challenge einladen.

Die Challengeinhalte waren dann bis 21 Tage nach der Challenge noch erhältlich. Dann schloss ich den Raum, kündigte aber gleich das Buch (lies weiter im “Tagebuch einer Buchlaunch”) an. So kam niemand in Stress.

 

Challenge-Launch:

Im Grunde geht es wie bei einem Buch- oder Produktlaunch – du brauchst ein bisschen Unterstützung. Biete deinen Unterstützern Material an, das sie teilen können (auf FB). Oder in ihren eMails verschicken. Banner, Filme, etc.

Und selber rührst du auch die Werbetrommel. Wenn du schon ein Unternehmen hast und Kontakte, dann überlege, ob du diese auch zur Challenge einladen kannst. Oder du bittest sie, die Infos weiterzuleiten. Ich habe meine Kundenliste von der Gesundheitsmesse angeschrieben, daraus kamen sicher gut die Hälfte aller TeilnehmerInnen. Und am Ende hatten wir 172 Stück.

 

[ctt title=”Die nächste Stufe ist, dein Fachwissen so aufzubereiten, dass es eine runde Sache wird. ” tweet=”Die nächste Stufe ist, dein Fachwissen so aufzubereiten, dass es eine runde Sache wird. http://ctt.ec/pUc5f+” coverup=”pUc5f”]

 

Die Inhalte der „Challenge Schreiben lernen“ flossen in knapp zwei Tagen aus mir heraus. Dann noch einige Tage, bis ich das Material der ExpertInnen hatte – alles in allem mit der Technik, dem Launchplan, etc. hatte ich rund eine Woche zu tun.

Zusätzlich legte ich noch eine FB-Gruppe an – eine „geschlossene“. Und dann ging es los!

 

Zusammenfassung.

Was du für eine Challenge brauchst:

  • eMail-Klient
  • Homepage (WP ist ideal)
  • FB-Gruppe

 

Was danach passiert:

Es ist klar, dass du deine „Best of“ in die Challenge packst. Denn sie ist ja dein Aushängeschild. Weniger als das Beste geht nicht, finde ich.

Am Ende der Challenge kannst du noch ein Kaufangebot anhängen – ich bot ein Mini-Text-Coaching an.

In jedem Fall hast du einen Grundstock auf dem Markt geschaffen. Doch damit endet es nicht, wenn du klug bist ,-).

Dann hast du natürlich die Möglichkeit, gleich zu Beginn größer zu denken und die Challenge-Inhalte für dein nächstes Buch zu verwenden. Durch die Challenge testest du die Buchinhalte gleich auf dem Markt. Außerdem bekommst du im Laufe der Challenge Feedback von deinen TeilnehmerInnen. Und Fragen, wo ihnen vielleicht etwas unklar ist. Das kannst du in deine weiteren Produkte gleich einbeziehen.

 

Challenges – einige Beispiele und Quellen

Eine Challenge ist im Moment der Hype in FB (oder auch außerhalb). Sie dient dazu, dich beim Publikum bekannt zu machen. Es gibt kostenlose oder kostenpflichtige Challenges auf dem Markt.

 

  • Kostenlose:

Meine Kursidee in 7 Tagen“ von Stephanie Mertens

Experten-Camp: Heb dich ab“ von Claudia Salloker

Sichtbarkeits-Challenge“ von Christina Emmer

 

  • Kostenpflichtige:

„Sinnstiften – Mit Skizzen und Flipcharts noch besser wirken“ von David Goebels, hier findest du die nächsten Termine.

 

Bei einer Challenge kannst übrigens auch du noch viel lernen. Welche Challenges gerade gibt, hat dir Eva Paters auf ihrem Blog „Onlinekurse-Kompass“ zusammengestellt.

 

Die Inhalte der Challenge weiterverwenden

Ich bin ein Mensch, der immer in Synergien denkt. Mache ich eine Arbeit, dann überlege ich, wozu sich das Ganze noch verwenden lässt. Das geht so weit, dass ich schon bei der Arbeit weiterdenke. Und das führt dazu, dass es von Außen aussieht, wie wenn ich super viel mache. Dabei denke ich nur klug. 😉

Ich habe aus den Inhalten der Challenge ein Buch gemacht und die Struktur für den Kurs “Werbetexte schreiben lernen” und den Kurs “Von der Gründung zum Marktauftritt“. Du siehst, im Moment, wo ich die Inhalte der Challenge geschrieben habe, hatte ich ja schon die halbe Arbeit fürs Buch und eine Woche Arbeit für den Kurs der Akademie geschafft. Drei Fliegen auf einen Streich sozusagen.

 

1) Die leichteste Variante – ein Buch

Über das Buch Schreiben habe ich ja schon einige Beiträge verfasst.

Wenn du Unterstützung brauchst bei der Erstellung des Buches, dem Schreiben ansich, dann unterstütze entweder ich dich (im Gesundheitsbereich) oder Bella Bley oder andere aus meinem Netzwerk.

Frag einfach an!

Beim Launch unterstützt dich Tom Oberbichler. Er selber hat schon 13 Bücher auf den Markt gebracht und begleitet UnternehmerInnen beim Launch ihrer Bücher. Bei ihm bist du in guten Händen.

 

2) Videokurs

Eine weitere Möglichkeit. Ich gestehe, ab hier bin ich selber noch Laie. Obwohl ich jetzt in meinen YT-Kanal (gerade frisch geschlüpft – jetzt habe ich gerade gesehen, um einen schönen Url-Namen bei YT zu bekommen, brauchst du 100 Abonennten! Bitte sei so lieb und unterstütze mich dabei, diese 100 Abonennten zu bekommen! Danke dir. ) begonnen habe, Mini-Tutorials zu drehen, Buchrezensionen, einfach einen Tipp mal so zwischendurch.

Hier brauche ich noch ein Stück Technik – die ist es aber nicht wirklich – ich brauche vor allem Zeit ,-).

Wenn du in Richtung Videos gehst, dann kann ich dir Meike Hohenwarter empfehlen, sie macht ganz tolle Erklärvideos für Videokurse)*

Bei Onlinekurse-Kompass von Eva Peters findest du eine Auswahl an Kursen. Und du kannst deinen Kurs auch dort bewerben.

Für die Abwicklung mit den Buchungen und der Verrechnung gibt es unterschiedliche Anbieter. Ich habe mich für Digistore24)* entschieden. Die machen den kompletten Verkauf für dich. Inkl. Rechnung schreiben und Produkt ausliefern. Und wie du vielleicht weißt, dauert alleine das Rechnung schreiben per Hand gute 15 Minuten. Dafür bekommt Digistore24)* eine kleine Provision. Ich finde, das ist total stimmig für mich. Es spart mir nämlich richtig viel Zeit.

Und das dazu passende DigiMember)* schützt deine Kursinhalte genau so, wie du es einstellst. Deine Kunden bekommen Modul nach Modul freigeschaltet. Außerdem verwaltet es deine Affiliate-Partner.

Auch hierzu hat Meike dir super Erklärvideos)* erstellt.

Und mit dem genialen eMail-Programm Klick-Tipp)* schickst du deinen Interessenten genau die Info, die sie möchten. Dabei unterscheidest du deine Kunden von deinen Interessenten und verschickst deine Verkaufsmails nicht an Menschen, die den Kurs schon gekauft haben!

Aber Klick-Tipp kann noch viel, viel mehr. Den Ausschlag gibt aber für mich, dass Klick-Tipp auf Deutsch ist und der Support ebenso. Ich kann zwar sehr gut Englisch, aber bei der Technik gehen mir zeitweise die Vokabel aus. Und das kostet wieder Zeit.

 

3)  Audiokurse

Eine weitere Möglichkeit – ein großes Zielpublikum, denn viele Menschen hören gerne beim Autofahren oder wenn sie unterwegs sind – sind Erkläraudios. Leider bin ich selber ein totaler Anti-Hör.Mensch. Ich kann vom Hören alleine nichts lernen, daher fällt  mir im Moment noch gar nichts ein, wie ich meine Kursinhalte per Audio so gestalte, dass man davon lernen kann.

Ich habe mich entschlossen, mit den Videos anzufangen und dann die Tonspur einem auditiven Menschen zur Verfügung zu stellen, um zu erfahren, ob er damit lernen kann.

 

Was das für dich bedeutet

Du siehst, manchmal sind Dinge für uns selber nicht so ganz nachvollziehbar. Obwohl da draußen sicher eine Zielgruppe auf dich und dein Fachwissen wartet.

Die Technik und die Hürden, etwas Neues neben dem aufzubauen, was ja schon gut läuft, kann schon mal ein Verhinderer sein. Vor allem die Zeit, die du dazu brauchst. Also lassen wir lieber alles beim Alten.

 

Lässt du alles beim Alten?

Oder schaust du dir einmal an, was es für Möglichkeiten gäbe?

Wenn du dir einen Überblick schaffen möchtest, individuell auf dein Unternehmen abgestimmt, dann nutze mein Angebot der Projektanalyse.

In einem kostenlosen Strategiegespräch verschaffe ich mir einen ersten Überblick über dein Ziel. Bei der Projektanalyse sprechen wir dann genau über dein Ziel und womit du es erreichst.

Für die Umsetzung kannst du dann entscheiden, ob du selber „Hand anlegen“ möchtest oder gemeinsam mit Experten dein Vorhaben umsetzen möchtest. Gerne unterstütze ich dich dabei mit Empfehlungen aus meinem Expertennetzwerk.

 

Deine

Eva Laspas

 

 

)* Diese Links sind Affiliate-Links. Wenn du mit diesem Link bestellst, bekomme ich ein paar Euro als Dankeschön. Du bezahlst aber gleich viel. Diese Euros versteuere ich dann ganz normal mit meinen anderen Einkünften.

 

Bildquellen

  • eva_laspas: Eva Laspas
  • Challenge veranstalten: tpsdave
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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