Mehr Struktur in deinem Blog durch Kategorien

Ein wesentlicher Punkt für deine Leser, Google und deine SEO ist, dass du Struktur in deine Webseite bringst.

Eine wunderbare Möglichkeit sind die „Kategorien“, die du in WordPress anlegen kannst.

Lies hier,

  • wie du Kategorien anlegst und
  • warum du das tun solltest.
  • Außerdem verrate ich dir noch einige zusätzliche Kniffe.

Was ist eine Kategorie?

Über die Möglichkeiten „Schlagworte“ und „Kategorien“ bietet dir WordPress die Möglichkeit, Struktur in deine Webseite zu bringen.

Eine Kategorie „Allgemein“ ist schon von Beginn an angelegt.

Da werden automatisch alle deine Beiträge zugeteilt.

Damit sich aber die Suchmaschinen und deine Leser besser auskennen, solltest du jeden deiner Beiträge einer oder mehrerer Kategorien zuteilen.

Du kannst dir das vorstellen wie ein Regal, wo du einen Artikel nach dem anderen hineinlegst. Bald wird das Regal sehr voll sein. Suchst du nun einen Artikel, durchwühlst du alle Artikel auf der Suche nach den einen.

Das ist unpraktisch. Daher legst du dir Ordner an. Das sind die Kategorien.

Da die Ordner aber bald ebenso voll sind, besteht die Möglichkeit, in die Ordner noch Zwischenblätter einzulegen. Das sind dann die Schlagwörter. 

Welche Möglichkeiten bietet die die Zuteilung?

  • Mit der Funktion eine Möglichkeit, deine Beiträge für dich selber zu sortieren.
  • Jede Kategorie rufst du mit einem eigenen Link auf - und alle Beiträge, die du dieser Kategorie zugeordnet hast, werden dir auf einer Seite aufgezeigt. Diese Kategorie-Seite hat einen zusätzlichen SEO-Wert.
  • Du kannst auf der Backend-Seite auf einen Blick sehen, wie viele Beiträge es zu jeder Kategorie gibt und
  • den Kategorien auch unterschiedliche Hierarchien zuteilen.

 

Ab wann braucht dein Blog Kategorien?

Wann du beginnst, Kategorien zu erstellen, bleibt dir überlassen.

Auf Grund meiner jahrelangen Erfahrung empfehle ich, mit den Kategorien erst dann zu starten, wenn du schon einige Blogbeiträge veröffentlicht hast.

Und dann zu Beginn auch nur zwei oder drei Kategorien anzulegen.

Wenn du deine Aufgabe gemacht hast und deinen idealen Kunden genau kennst, braucht das Konzept deines Wunschkunden noch einige Zeit auf dem Markt für den Test.

In dieser Zeit schreibst du Blogbeiträge zu unterschiedlichen Themen, die deinen Wunschkunden betreffen.

Spätestens nach 25 bis 30 Blogbeiträgen macht sich ein Trend bemerkbar:

Nehmen deine Leser die Texte an, die du für sie geplant hast?


Leitfaden - So geht es

  • Verschaffe dir Überblick über deine Blogbeiträge.
  • Lies sie dir nochmal alle durch. (Und notiere dir Ideen für Ergänzungen oder neue Blogbeiträge.)
  • Mach dir einen Cluster und ordne die Texte in unterschiedliche Themenbereiche. Ich habe zum Beispiel Kategorien wie „Blogparaden“ und „Gastbeiträge“. In Vorbereitung zum Buch 2017 „Mein idealer Kunde“ legte ich schon im Vorfeld alle Blogbeiträge, die mit diesem Buch in Zusammenhang stehen, in einer eigenen Kategorie an. 

 

Das Sortieren erleichtert die Arbeit

Durch das Zuweisen von Blogbeiträgen in eine Kategorie findest du selber bestimmte Blogbeiträge auf Knopfdruck wieder. 

Ein Beispiel von mir:

  • Die Inhalte meiner Juni-Challenge 2017 verarbeitete ich zu einem Buch, das im Herbst 2017 erschien.
  • Für die Bewerbung der Challenge schrieb ich seit Mitte Mai spezielle Blogbeiträge.
  • Diese führten über einen Link und diverse Banner zur Anmeldeseite der Challenge.
  • Als die Challenge beendet war, rief ich alle Beiträge dieser Kategorie auf, um den Link und die Banner auf die Vorankündigungsseite des Buches zu führen.
  • Sobald das Buch dann im Handel war, rief ich die Kategorie erneut auf, um den Link zur Buchbestellseite umzuleiten.

 

Wie legst du Kategorien an und wie viele davon?

Meiner Erfahrung nach solltest du für deinen Blog nicht allzu viele Kategorien wählen.

Sie sollten auch alle einen direkten Bezug zu deinem Angebot haben. Und dem Leser dazu dienen, sich zurechtzufinden.

Daher ist es sinnvoll, deine Themen genau ein- und dich abzugrenzen.

Sonst sind deine Leser verwirrt.

Eine Kategorie kannst du unter „Beiträge -> Kategorien“ anlegen.

Außerdem findest du dort alle Kategorien, die du jemals angelegt hast.

 

Für eine Kategorie hast du folgende Möglichkeiten:

  • Namen anlegen oder ändern
  • Eine bestimmte URL zuweisen
  • Die Kategorie einer bestimmten Hierarchie zuordnen
  • Eine Beschreibung inkl. Bildern und E-Mail-Anmeldekasten eingeben
  • Wenn du mit Thrive Architect arbeitest, ermöglicht dir dieser sogar eine eigene Seite zu erstellen und die dann einer Kategorie zuzuordnen. Das habe ich hier bei der Akademie so gemacht. Es ist eine sehr elegante Lösung, da die WP-Originalkategorieseiten nicht besonders viel Entfaltungsmöglichkeiten haben.

 

Deine Aufgabe

  • Gehe einen Blogartikel nach dem anderen durch, hole dir Inspiration für Kategorien, die du anlegst.
  • Überlege dir, wie viele Kategorien für deinen Blog sinnvoll sind. Hast du schon welche angelegt, überdenke deine Auswahl noch einmal. 
  • Suche für deine Kategorien Namen, die zum Thema deines Blogs und zu deinem Angebot passen und so deinen idealen Kunden ansprechen.
  • Lege nun Kategorien an, erstelle Titel, URL und Beschreibung, ggf. auch mit Bild. Hier findest du drei Beispiele von mir: SchreibtechnikGründerinnen oder Marktpräsenz.

Achtung: Nennst du deine Kategorien um oder gibst ihnen eine neue Hierarchie, setze der alte Kategorie einen Redirect. 

Dazu lies hier mehr.

Und noch eine Idee

Kategorien bieten dir auch die Möglichkeit, aus ganz bestimmten Blogartikeln einen Minikurs für deine Leser (Beispiel „Textverbesserungswochen“) zu machen.

Wie das geht?

  • Teile die ausgewählten Beiträge einer bestimmten Kategorie zu
  • und verlinke die URL dieser Kategorie mit einer Ankündigung (Bild, Text, Button) auf der Startseite.

 

Texte für deine Kategorie

Businesstexte für dein Unternehmen zu schreiben, Überschriften zu formulieren und kurze knackige Sätze, wie zum Beispiel Slogans, Tweets oder E-Mail-Betreffzeilen gehören zum Texthandwerk.

Dein persönliches Text-Konzept zu erstellen, das deine Marke oder dich als Marke transportiert ist der nächste Schritt. Mit einem Text-Konzept sparst du Zeit und wenn jemand anderer für dich Texte schreibt, bleiben deine Texte deine Text.

Deine Entscheidung ist, ob du

  • das Texthandwerk generell und gezielt auf dein Business lernen möchtest oder
  • das schon kannst und gezielt dein Text-Konzept erstellen lernen und dann dein Business weiter aufbauen möchtest.
Ausbildung "Werbetexte schreiben lernen" - 100 Kunden allein im ersten Jahr!

Im ersten Fall empfehle ich dir die Ausbildung Werbetexte schreiben lernen. In nur 90 Tagen bekommst du alle Werkzeuge, das du für das Handwerk Schreiben brauchst und erarbeitest dir zur gleichen Zeit 7 Texte für dein Business. 

Slogan-Schöpfer

Im zweiten Fall kannst du schon einiges an Text-Handwerkszeug.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für dein individuelles Text-Konzept findest du im Masterkurs "Sonnen-Abo" mit Eva Laspas. (Wir starten einmal im Jahr gemeinsam.) Hier erfährst du mehr über die Inhalte.

Auch bei den Texten für deine Kategorie gilt: Knapp, treffend und aussagekräftig!

Und passend für deinen idealen Kunden.

Er soll sich sofort zurechtfinden und wissen: „Ah, hier bekomme ich eine Lösung für mein Problem!"

Brauchst du bei deinen Texten Unterstützung, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

Überarbeite heute deine Kategorien und genieße die Sommerwochen!

Deine
Eva Laspas

Akademie Schreiben lernen

Kategorien anlegen (Pin it!)
Wie legst du Kategorien in deinem Blog an und wozu?
Mehr Struktur in deinem Blog durch Kategorien

Bildquellen

  • Strategie durch Blog Kategorien: geralt
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

Klicken Sie hier, um ein Kommentar zu hinterlassen. 0 Kommentare