Schreibblockade: So regst du deinen Schreibflow an

Manchmal ist es wie verzwickt.

Die Uhr tickt, der Kurser blinkt.

Aber dein Geist ist leergefegt …

Kein Wort erscheint vor deinem inneren Auge.

 

Du gehst manchmal stundenlang im Kreis.

Flüchtest dich ins Staubsaugen, Fenster putzen oder Geschirr abwaschen.

Alles tust du, nur schreiben nicht.

Das nervt?

Finde in diesem Artikel Lösungsansätze zum Thema "Schreibflow" und "innerer Schweinehund".

Außerdem habe ich andere Menschen eingeladen, mir ihren ultimativen Tipp zu verraten, wie sie mit einer Schreibblockade umgehen. 

So geht es nicht nicht weiter

Natürlich. Immer dann, wenn du dir einen Blogartikel oder Kapitel deines Buches vorgenommen hast.

Irgendetwas passiert.

Das Essen brennt an.

Die Fenster sind schmutzig.

Der Kaffee ist ausgegangen.

Oder der Hund muss mal dringend hinaus.

Damit weißt du es ganz genau:

Heute ist wieder einmal keine Zeile möglich.

Und so rückt dein Traum ein Stück in die Ferne.


Schlimm ist:

Du schaust dir dabei zu.

Kennst dieses Muster.

Schüttelst innerlich den Kopf.

Und doch – wie ein Zwang überkommt es dich.

Jedes Mal.

Du schreibst und schreibst nicht.

Lerne deine Schreibblockade zu lieben
Ist das eine Schreibblockade?
11 Schritte für den Umgang mit dem inneren Schweinehund

Das geht so bei Blogartikeln.

Bei deinem Kurs.

Und auch beim Buch.

Alles Dinge, die du gerne machen würdest.

Doch leider … da ist diese Schreibblockade.

 

Lerne deine Blockade lieben

Vielleicht hast du irgendwann in deinem Leben Schreiben mit Mühe verbunden. 

Oder Enttäuschung.

Es muss dir nicht mal bewusst sein, was es war.

Egal.

Denn es wirkt immer noch.

Jetzt ist Zeit, es gehen zu lassen.

Zeit, den Teil in dir, der dich vor dem Schreiben beschützen will, lieben zu lernen.

Der hat Angst zu schreiben.

Erfolgreich zu sein.

Das Buch fertig zu stellen.

 

Ja, du hast richtig gelesen.

Dieser Teil in dir braucht Liebe.

Lass die Schimpfer (Schelte) oder deinen Ärger über dich selber gehen.

Anerkenne diesen Teil in dir und liebe ihn.


11 Tipps für den Umgang mit dem inneren Schweinehund

  • 1
    Akzeptiere, dass er da ist.
  • 2
    Anerkenne seine Leistung: Er möchte dich vor einer gefährlichen Situation bewahren. Neues ist erst mal unsicher.
  • 3
    Lobe ihn regelmäßig und bedanke dich bei ihm.
  • 4
    Sei liebevoll und erzähle ihm, dass du so gerne ein Buch (Blogartikel, ...) schreiben möchtest, damit du dich gut fühlst.
  • 5
    Öffne nun ein neues Dokument.
  • 6
    Vielleicht greift er jetzt schon ein: Dir fällt ein, dass du dir noch einen Kaffee machen möchtest… (oder Fensterputzen oder was auch immer…).
  • 7
    Du ignorierst diesen Wunsch nach Ablenkung vom Schreiben.
  • 8
    Du greifst beherzt in die Tasten und schreibst: „Da ist kein weißes Blatt mehr, denn gerade jetzt hat es sich gefüllt, was ist das für ein Blödsinn, den ich da machen soll, ich mag doch eigentlich nicht schreiben, na und, ich schreibe jetzt mal trotzdem, obwohl ich eigentlich noch putzen, Kaffeetrinken und sonst irgendetwas machen muss. Was war das doch gleich, wozu habe ich das neue Dokument aufgemacht, ach ja, ich wollte doch meinen neuen Blogbeitrag schreiben, für meinen Blog, mein Buch…“
  • 9
    Schreibe einfach so weiter und so fort, schreibe über dein Thema und was du vielleicht eh schon lange sagen wolltest. Das gut daran ist, dass du später alles, was nicht zu deinem Blogbeitrag gehört, löschen kannst.
  • 10
    Und wenn dir dazwischen wieder mal der Einfall kommt, dieses oder jenes tun zu müssen, sag: „Ja danke dir, dass du so gut auf mich aufpasst, das mache ich gleich, nachdem ich das erste Blatt gefüllt habe.“
  • 11
    Und so kommt du zu deinem Ziel – deinen Schweinehund brauchst du dabei nicht, das wird er sehen – danach kannst du sagen: „Siehst du, wir sind noch am Leben…“

Ich hatte mal eine Kundin, die schrieb drei Seiten lang: „Ich will jetzt nicht schreiben, ich finde das blöd, saublöd sogar…“

Aber danach war die Sache durch.

Das, was danach kam, war einfach spitze!

Probiere es einfach aus!

Übung und Gewohnheit helfen dir in den Schreibflow zu kommen
11 Tipps für den inneren Schweinehund
So regst du deinen Schreibflow an

Beispiel: Nicht alles ist eine Schreibblockade

Achtung:

Nur weil du nicht auf Knopfdruck deine Texte schreiben kannst, heißt das noch lange nicht, dass du eine Schreibblockade hast!

Ich selber arbeite wahrlich abenteuerlich.

Setze mich an die Tastatur und beginne zu tippen.

Mich kümmert zu diesem Zeitpunkt nichts.

Keine Struktur, kein Oben oder Unten.

Ich lasse es fließen.

Tippe ein, was da kommen mag.

Irgendwo zu irgendeiner Zeit kommt plötzlich ein Satz, von dem ich weiß: „Das ist jetzt die Überschrift.“

Oder: „Ah – das ist jetzt der Schluss – und damit die Erkenntnis: Achja, so mag der Artikel laufen, so möchte seine Struktur sein.“


Manchmal, wenn ich Texte für einen neuen Kunden schreibe, dauert es länger, bis der Flow kommt.

Da gehe ich dann Kaffee kochen, zum Fenster hinausschauen und noch einmal aufs WC.

Vielleicht noch den Mist ausleeren oder gar eine Nacht darüber schlafen.

Das alles beobachte ich – aber mit Wohlwollen.

Denn ich weiß: So läuft mein Schaffensprozess im Gehirn.

Wenn dieser abgeschlossen ist, setze ich mich an den Schreibtisch und es fließen 7-8 Seiten Text aus mir heraus. Und die Geschichte ist fertig.

 

Das hilft: Übung und Gewohnheit

Beides mächtige Werkzeuge.

Kaum zu überbieten.

Höchstens mit Liebe zu deinem Unternehmen. Zu deinen Kunden und LeserInnen.

Mach dir Schreiben zur Gewohnheit.

Einmal die Woche.

Jeden zweiten Tag.

Täglich.

Manche setzen sich täglich um die selbe Zeit an den Computer und schreiben ihr Tagespensum. Andere schreiben täglich und immer dann, wenn es sie überkommt.

Du bekommst Übung: Wortwahl, Satzbau, Ausdruck.

Und bald ist Schreiben einfach in dein Leben getreten - wie Zähneputzen.  

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Schreibflow - so machen es die anderen

Wir Menschen lernen ja immer durch Nachahmung.

Ich habe daher einige Experten gebeten, mir ihren Tipp zu geben, wie sie den Schreibflow anregen.

Vielleicht ist ja das eine oder andere auch für dich dabei.

Oder du hast selber den ultimativen Tipp, in Schreibflow zu kommen? Dann schreib' uns das doch gerne in die Kommentare!

 

Christina Bodendieck beschreibt es so: „Meist ist es erst ein Gedanke, oft aus einem Coaching mit einem Kunden es kann eine Fragestellung sein oder eine Herausforderung. Das macht es mir leichter darüber zu schreiben. Wenn ich noch sehr unsortiert bin oder mich etwas blockiert, spreche ich einfach auf Band und höre es mir an, dann finde ich meinen Ursprungsgedanken wieder und habe dadurch wieder die Verbindung zu mir und meinem Text.“


Barbara Gleich hat folgenden Tipp: „Material und Infos sammeln, einfach niederschreiben. Danach eine kurze Pause oder auch ein Spaziergang, je nachdem, wie viel Zeit zur Verfügung steht. Der erste "echte" Arbeitsschritt ist dann die Überlegung, wie die vorhandenen Informationen - der Wichtigkeit nach und vor allem kundenorientiert - gegliedert werden können. Aus diesem Gerippe entsteht nach einem weiteren Break der fertige Text.

Diese Methode hat den Vorteil, dass wie beim Schneeballsystem (aus einer Flocke, einem Wort wird der Ball, ein ganzer Roman), ganz nach Belieben erweitert werden kann. Es spielt also keine Rolle, ob der fertige Text aus schmalen 350 Wörtern bestehen soll oder schlussendlich sogar für ein umfangreiches E-Book taugt. Jede Aussage wird nach Bedarf einfach um Details und nähere Erklärungen unterstützt. Schreiben geht immer, man muss nur anfangen!“


Beatrix Andree kommt über das Tun in den Fluss: "Raus aus dem Gedankenkarussell und rein in den Schreib-Flow durch Handeln statt Hirnen. Keine Zweifel - keine Ängste zulassen. Durch das konkrete Schreiben in den Fluss kommen. Schreiben - Schreiben - Schreiben."


Super Sabine, Sichtbarkeitsmentorin für Business-Frauen, SEO- und Text-Expertin, verrät dir: "Am liebsten sitze ich am Rhein. Mit Blick auf das sanft plätschernde Wasser fällt mir das Schreiben besonders leicht. Oftmals nehme ich dann sogar die oldschool Variante: Stift und Papier statt Laptop."

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Und so kann es für dich weitergehen

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Deine

Eva Laspas
Akademie Schreiben lernen


Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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