Dieser Tage kam eine Nachricht von Tom Oberbichler, ob ich gerne beim Liebster Award mitmachen möchte. Ich hatte schon davon gelesen und finde es eine geniale Möglichkeit zum Netzwerken. Außerdem werden neue Blogs besser sichtbar.

Im Grunde ist es eine Auszeichnung. So war es zumindest gedacht. Da gibt es einen neuen Blog und der erreicht mehr Sichtbarkeit, wenn ihn 11 Menschen empfehlen.

Vielleicht erinnerst du dich noch an die Schulzeit, da gab es diese Kettenspiele – du musstest 20 Postkarten verschicken, wobei du dich an die letzte Stelle der Liste geschrieben hast.

Das war richtige Arbeit, weil es damals keinen Kopierer gab. Also alles handschriftlich x20 ,-).

Jedenfalls hast du dann irgendwann eine Unmenge an Postkarten bekommen. Wenn alle mitgemacht haben.

 

Wenn. Aber natürlich macht so eine Liebster Award-Nominierung auch Arbeit.

  • Du sagst zu.
  • Bekommst einen Link auf die HP der Person, die dich nominiert hat.
  • Du kannst dort einen Kommentar hinterlassen.
  • Du teilst diese Seite.
  • Du schreibst Antworten auf 11 Fragen.
  • Erstellst 11 neue Fragen.
  • Findest interessante Blogs (nämlich neue, die guten Inhalt haben, aber erst gestartet sind) und fragst die Menschen dahinter, ob du sie nominieren darfst, weil sie einfach super Inhalte haben.
  • Du erstellst eine Seite auf deinem Blog.
  • Postet die Inhalte.
  • Nennst dabei deine Nominees und verlinkst auf deren HP.
  • Informierst deine Nominees, dass deine Awardseite jetzt online steht und sie loslegen dürfen.
  • Postet diesen Beitrag, so wie du alle anderen Beiträge postest.
  • Wenn du die Info von deinen Nominees bekommst, dass sie ihre Seite online gestellt haben, kannst du teilen, liken und Kommentare hinterlassen.

 

[ctt title=”Jaja, das Onlinebusiness ist Arbeit. Aber von nichts kommt nichts ,-)” tweet=”Jaja, das Onlinebusiness ist Arbeit. Aber von nichts kommt nichts ,-). http://ctt.ec/NZf7x+” coverup=”NZf7x”]

 

Es ist eine Ehrung

Echt. Mein Liebster Award ist eine Ehrung. Und wenn es richtig läuft, dann kommt auch etwas Gutes dabei heraus. Nämlich Sichtbarkeit für die (neuen) Blogbesitzer. Doch da hakt es ein bisschen. Es gibt nicht so viele “Neue” wie der Liebster Award Blogs brauchen könnte. Im Gegenteil, manch einer fühlt sich von der X-ten Ehrung genervt.

Ich kann das nicht verstehen, stell dir vor Christinae Hörbiger hat schon 7 Romys ,-). Mag sein, dass sie nach dem 3. schon genervt war, angenommen hat sie ihn auf alle Fälle und gelächelt hat sie auch dazu.

Merkwürdige Welt, wo eine Ehrung ausgeschlagen wird.

Natürlich mache ich es anders. Eh, klar. Wenn es darum geht, Neues in die Welt zu tragen, dann ruft Eva.

Also nominiere ich wirklich die Blogs, die ich vom Herzen nominieren möchte. Weil sie gut sind, weil die Blogbetreiber mit Herz und Seele dabei sind. Weil sie Probleme von Menschen lösen! Weil ich hinter dem Angebot ein großes Potential entdecke.

Damit bekommt der Award wieder den Stellenwert, der er einst gehabt hat.

 

[ctt title=”Eine Ehrung. Liebster Award.” tweet=”Eine Ehrung. Liebster Award. http://ctt.ec/601e3+” coverup=”601e3″]

 

(Eigentlich könnten wir die Liebser Award-Nominierung auch auf eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Genre einschränken…)

 

Was der „Liebste Award“ für mich bringt

Er gibt mir die Gelegenheit, einen Blogbeitrag zu schreiben. Und mir 11 Fragen zu überlegen, die Spaß machen, sie zu beantworten. Da ich in Synergien denke – ich überlege sofort, wie sich dieser Award mit anderen geplanten Aktivitäten verbinden lässt. Und welche lieben Kooperationspartner und Blogbetreibende ich dann da gerne mit dabei habe. Menschen, die mir in den letzten Monaten ans Herz gewachsen sind oder solche, mit denen ich schon seit Jahren kooperiere. Wo wir gemeinsam etwas Großes auf die Beine stellen.

 

[ctt title=”Diese Menschen möchte ich auch gerne fördern. Liebster Award.” tweet=”Diese Menschen möchte ich auch gerne fördern. Liebster Award. http://ctt.ec/C5LIO+” coverup=”C5LIO”]

 

Gestern bekam ich die Fragen von Tom und los geht es:

  • Hast du eine bestimmte Tageszeit, zu der du am liebsten schreibst?

Eigentlich nicht. Ich kann immer und überall schreiben. Besser geht es, wenn ich Ruhe habe und Stille. Ich brauche keine Musik, Vogelgezwitscher ist besser geeignet. Wenn ich mir die Zeit aussuchen kann, dann schreibe ich am liebsten zwischen 9 und 11 Uhr vormittags. Das ist nach der TCM die Zeit der Milz. Hier wird das Aufgenommene verarbeitet und die Konzentration ist am höchsten. In dieser Zeit lerne oder schreibe ich am liebsten.

  • Hast du ein besonderes Ritual, um dich aufs Schreiben vorzubereiten?

Mein Ritual ist mittlerweile: PC aufdrehen, Word.doc aufmachen und losschreiben. Früher klappte ich das Heft auf, sah die weißen Seiten und schrieb. Also nein, ein richtiges Ritual habe ich nicht.

  • Was ist dein nächstes großes Schreibprojekt?

Ich habe einige Projekte im Kopf. Das nächste ist aber mein Buch, das zwar schon auf dem Markt war, wo aber das Lektorat total ausgelassen hat. Hier muss einfach noch nachgebessert werden. Aber eigentlich ist das nächste große Schreibprojekt der Kurs “Werbetexte schreiben lernen” – es ist ja “nur” ein Kurs, aber du glaubst nicht, wie viel ich dazu schreiben kann.

  • Schreibst du noch regelmäßig mit der Hand?

Notizen, Titelsammlungen, Ideen, Konzepte und meinen täglichen Kalender (ja, ich habe einen Papierkalender!) – es gibt vieles, was mir einfach besser „von der Hand“ geht als mit dem PC zu tippen. Die Struktur für den Kurs der Akademie zum Beispiel. Alls mit der Hand.

  • Was ist dein effektivster Weg, um deinen Blogartikeln Sichtbarkeit zu verleihen?

Besonders effektiv ist es, wenn ich ein komplexes Thema bespreche und dazu viele Tipps und Tricks aufnehme. Weitere ExpertInnen empfehle. Also eine richtige Anleitung bastle. Das kommt gut an und wird weiterempfohlen. Diese Artikel funktionieren bei mir am besten. Das war immer schon so, auch vor 16 Jahren, als man sein Wissen noch nicht so preisgab ;-).

  • Was funktioniert für dich am besten, um Reaktionen von deinen Lesern und Leserinnen zu bekommen?

Das weiß ich noch nicht. Ehrlich, ich bekomme immer wieder Feedback, weil ich in meinen NL-Beiträgen die Möglichkeit anbiete. Oder einen Post in FB oder einen Kommentar. Woher diese Menschen aber genau kommen, weiß ich nicht. Ich finde es schön, dass sie da sind.

Ich denke aber, es macht etwas aus, wenn ich Kommentare bei Menschen hinterlasse, deren  Blogbeitrag mir gut gefällt. Wenn ich das bei anderen Blogs mache, es sozusagen in meine Realität ziehe, dann funktioniert das auch bei meinem Blog.

  • Was ist dein Lieblingsgetränk beim Schreiben?

Je nach Tageszeit. In der Früh trinke ich gerne Kaffee. Zu Mittag Wasser, gegen Nachmittag vielleicht noch einmal einen Kaffee. Obwohl ein echter Kaffeetrinker da wohl den Kopf schütteln würde. Das, was ich da trinke ist eher ein farbiges Wasser. Eigentlich reicht mir der Geruch.

Tee trinke ich nur wenn ich krank bin. Heilkräutertee. Sonst lieber heißes Wasser. Nur nicht zu viel Botschaft in den Körper ist meine Devise.

  • Hörst du Musik beim Arbeiten – und falls ja, welche?

Musik beim Arbeiten geht gar nicht. Musik gehört zur Entspannung für mich. Sie verführt mich, lenkt mich ab, nimmt mich mit. Da geht dann gar nichts mehr. Schwungvolle Musik lädt zum Tanzen ein, langsame zum Träumen. Das kann ich nicht mit dem Schreiben in Einklang bringen.

  • Wie gehst du mit negativer Kritik um?

Kritik ist immer ein wertvoller Baustein im Leben. Dabei möchte ich ganz bewusst die konstruktive Kritik von der neidvollen Kritik unterscheiden.

Konstruktive Kritik bringt dich weiter, du erkennst deine blinden Flecken. Das ist mitunter gar nicht so leicht, sich das anzuschauen. Immerhin ist es nicht umsonst ein „blinder Fleck“ gewesen.

Oder ich habe einen Fehler gemacht, hier unterstützt mich konstruktive Kritik, ihn zu erkennen, zu überdenken und das nächste Mal nicht mehr zu machen.

Konstruktive Kritik bringt mich also definitiv weiter.

Anders ist es mit der „neidvollen Kritik“. Im ersten Augenblick ist es vielleicht nicht so einfach, beide Arten voneinander zu unterscheiden.

Und doch – wenn Kritik von einem Menschen kommt, der selber das, was er kritisiert, noch nie gemacht hat, der kritisiert, weil er sich schlecht fühlt und froh ist, dass er dich mit seiner Kritik herunterziehen kann – daran erkennst du den Unterschied. Im Grunde könnte es sein, dass sich dieser Mensch selber etwas versagt (im Unbewussten), was du dir gestattest. Und das fuchst ihn so, dass er dir deins schlecht machen will.

Diese Form der Kritik birgt mitunter auch ein Quäntchen Wahrheit, doch der Großteil ist wenig wert. Wenn mich diese Form der Kritik trifft, dann achte ich einfach in nächster Zeit darauf, ob und welchen Wahrheitsgehalt sie haben könnte, gehe aber emotional da nicht mit.

  • Wie bringst du dich in gute Stimmung, um deine Top-Leistung zu bringen?

Tom, Tom, das ist aber jetzt mal eine Frage …

  • Falls dich etwas aus der Fassung bringt – wie landest du wieder?

Atmen. Bewusst und tief atmen.

Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.

Es gibt nicht Effektiveres.

Dazu konzentriere ich mich auf meinen Atem, man kann auch Meditation dazu sagen.

Und es gibt noch etwas: Ich schaue  aus dem nächsten Fenster und sehe, dass die Welt noch steht. Die Wolken ziehen immer noch über die Stadt, die Sonne steht auf dem Himmel. Wind und Wetter – alles ist wie zuvor. Da werden dann alle Dinge, die mich vielleicht aus der Fassung gebracht haben so klein und relativ, wie sie in Wirklichkeit sind: Sie existieren nur in meinem Kopf.

 

Also das waren nette Fragen! Jetzt mache ich mich gleich daran, für euch liebe von mir Nominierte 11 Fragen zu notieren:

Ich nominiere für den Liebster Award:

Liebster Award - es ist eine EhrungStephanie Mertens – Möchtest du einen Kurs erstellen? Online oder offline? Ich empfehle dir Stephanie, bei ihr bist du in guten Händen. Sie ist die Fachfrau, wenn es um die Aufbereitung der Inhalte für deinen Kurs geht.

Meike Hohenwarter – Die Expertin im Erstellen von Anleitungen für schwierige technische Dinge wie WordPress, Digistore, eBooks erstellen, Camtasia und vieles mehr. Ich habe alle ihre Kurse und wäre ohne diese heillos aufgeschmissen.

Elke Dola – der Mindjet-Ninja. Eine sprudelige Persönlichkeit, Hansdampf in allen Gassen und eine begnadete Schreiberin. Wenn es um Charisma geht, das du online übermittel möchtest, dann frage Elke.

Elke Schwan-Köhr – ist Buchstabendompteurin und Problemlöserin, Cyber-Lady und Über-den-Tellerrand-Blickerin. Die richtige PR-Referentin für Online-PR und immer dann zur Stelle, wenn es darum geht mit Adleraugen und dem nötigen Feingefühl dem Text die wesentliche Kernaussage einzuhauchen.

Marie Gräff – ist die Schwellentroll-Expertin. Sie hilft dir deinen Schwellentroll (= Zweifel und Selbstsabotagemechanismen) in Zaum zu halten. Für Marie ist das Schreiben ein ganzheitlicher kreativer Prozess, bei dem unsere ureigene Inspiration fließen darf. Dabei dürfen wir uns mit unseren Zweifeln und selbstauferlegten Grenzen (Schwellentroll) auseinandersetzen. Dies lässt uns persönlich wachsen.

Bella Bley – deine kreative Unterstützung, wenn es um Marketing und Mindstyle geht und darum, deine Berufung erfolgreich zum Beruf zu machen. Eine Partnerin, die berufliche Übergangsprozesse aus eigener Erfahrung kennt, dich ermuntert, stärkt und dir mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Hier meine Fragen an meine Nominees zum Liebster Award:

  • Was war deine bisher beste Methode, deinen Blog sichtbar zu machen?
  • Hast du schon einmal selber eine Challenge veranstaltet? Wenn ja, erzähle ein bisschen davon! Wenn nein, warum nicht?
  • Sichtbar macht dich auch ein Buch. Hast du schon ein oder mehrere Bücher veröffentlicht? Wie bist du auf die Idee gekommen, dein erstes Buch zu schreiben? Wenn nein, hast du schon daran gedacht, ein Buch für deine Sichtbarkeit zu veröffentlichen?
  • Wie kam es, dass du gerade das machst, was du jetzt machst? Also warum bist du z. B. nicht Schuster geworden?
  • Hast du schon einmal an einem Onlinekurs selber als Teilnehmerin mitgemacht? Wenn ja, was hat dir an dem „Online-Aspekt“ gefallen? Wenn nein, was hat dich davon abgehalten?
  • Wenn eine gute Fee zu dir kommt und dir 3 Wünsche freistellt, welches wären deine 3 Wünsche? (Wähle gut, denn sie könnten in Erfüllung gehen!)
  • Welches große Ziel hast du 2017 für dein Unternehmen? Schreibe uns ein bisschen davon!
  • Wenn du daran denkst, dieses Ziel zu erreichen, worin siehst du die größte Hürde?
  • Was können wir LeserInnen für dich tun? Stell dir vor, jede LeserIn, die deine Antworten auf meine Fragen liest, würde einen kleinen Puzzlestein zu deinem großen Ziel legen, was genau wäre das?
  • Verrate uns deinen Trick, wie du nach einem anstrengenden Arbeitstag „herunterkommst“ und relaxed.
  • Wenn es noch eine 12. Frage gäbe, welche würde das sein?

Lies hier nach, wie meine Nominees die Fragen beantwortet haben:

  • Elke Dola: Durch Kommentieren anderer Blogs, die mich begeisterten und das gleichzeitige Lernen von genau diesen Blogbetreibern …
  • Meike Hohenwarter: Ich denke, das Wichtigste ist eine gewisse Regelmäßigkeit. Die engsten Fans findet man sicher unter jenen Menschen, …
  • Stephanie Mertens: Anfangs war es die beste Methode recht regelmäßig Beiträge zu schreiben. Das hat mir selbst viel Spaß gemacht,
  • Marie Gräff: Ich habe sehr gute Erfahrungen mit meiner 21-Tage-Challenge ‚Befreie deiner kreative Energie‘ …
  • Elke Schwan-Köhr: Heute geht es viel ums Schreiben, ums Bloggen und ums Sichtbar sein und werden. Also genau meine Themen.

 

Und hier noch die Spielregeln:

  • Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Entweder in deinem Blogartikel oder in einem speziellen Interview. Wenn du die Fragen im Interview beantwortest, schreibe noch einen eigenen Blogartikel für den “Liebster Award”.
  • Nominiere 3 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum “Liebster Award”, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Das Logo kannst du dir hier auf der Seite speichern und benutzen.

Es macht Spaß!

Also – die oben erwähnten Blogs und Bloggerinnen sind meine Empfehlungen für euch – schaut vorbei und stöbert in den Blogs der Nominierten. Sie sind definitiv einen Besuch wert!

Deine

Eva Laspas
Akademie Schreiben lernen

Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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