Inbound Marketing einfach erklärt. Eine Anleitung für deine Webseite.

Die alte klassische Webseite, die einen virtuellen Folder darstellt, ist out.

In ist eine Plattform – ein Ort, wo du 

  • deine Freebies zum Download
  • deine Blogbeiträge ordnest
  • Minikurse erstellst oder
  • check
    E-Books aufbewahrst.

Ein Ort, wo deine Zielgruppe dich findet.

Der neue Marketingweg ist geboren.

Inbound Marketing hängt mit den Texten für deine Startseite, deiner Suchmaschinenoptimierung (SEO) und vielem mehr zusammen.

Lies also hier weiter, wenn du heute Erfolg mit deinem Business haben willst.

Warum es neue Wege für Marketing braucht

Inbound Marketing - Thema eingrenzen

Das Internet hat sich gewandelt.

Gab es um das Jahr 2000 kaum Webseiten, gibt es nun weit über 2 Millionen.

Damit unsere Suchanfragen befriedigt werden können, arbeiten die Suchmaschinen (allen voran Google) ständig an neuen Wegen.

Unter diesem Link findest du einen passenden Artikel dazu: 

SEO – Suchmaschinenoptimierung für Starter leicht erklärt.

Im Grund hat sich folgendes geändert: Nicht du als Anbieterin suchst nach deinen Kunden, deine Kunden finden dich auf Grund deiner

  • Angebote,
  • Inhalte,
  • Persönlichkeit.

Früher waren wir aktiv auf der Suche nach Kunden (Outbound Marketing).

Inbound Marketing ist der aktuelle Ausdruck für die Form des Marketings, bei dem deine Kunden dich finden.

Aber nur, wenn deine Webseite auf Inbound Marketing ausgerichtet ist.

Grundwerkzeug Inbound Marketing

Deine Webseite ist der Ort, wo du deinen Kunden Material bereitlegst, das sein Problem löst.

Damit holst du deine Wunschkunden genau zu dem Zeitpunkt ab, wo sie eine Lösung für ihr Problem suchen.

Sie suchen, du bietest an.

Sprichst du also die

  • Sprache deines Wunschkunden,
  • benutzt passende Wörter und
  • Bilder,
  • check
    und machst gleich zu Beginn klar, um was es geht,

werden diejenigen Menschen weiterlesen, deren Problem du lösen kannst und willst.

Unter diesen Links findest du passende Artikel dazu:

Texte für Inbound Marketing sind anders

5 Schritte zu guten Businesstexten.

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Gelangt ein Besucher auf deine Webseite, sucht er etwas Bestimmtes.

Deine Aufgabe ist nun, ihn von Satz zu Satz dorthin zu leiten, wo er beginnt, dir zu vertrauen. Er findet das Versprechen auf Lösung und nimmt Kontakt mit dir auf.

Und genau darum braucht es eine bestimmte Vorbereitung für Inbound Marketing.

  • Du entscheidest dich EIN ganz bestimmtes Problem lösen zu können. (Problemlöser)
  • Dazu findest du Menschen, die genau das Problem haben.
  • Außerdem kennst du ihren Schmerzpunkt und
  • check
    entwickelst deine Texte genau auf diesen Schmerzpunkt.
  • check
    Du hast eine Kostprobe für den Problemlöser vorbereitet,
  • check
    Möglichkeiten auf deiner Webseite verteilt (Landingpage, Opt-in-Formulare …), diese Kostproben kennenzulernen und
  • check
    du hast im Hintergrund ein einfaches (automatisiertes) System laufen, das die Anfragen bedient. (E-Mail-Marketing)
  • check
    Durchläuft der Leser den Kennenlern-Prozess (Customer Journey), wird er im besten Fall Kunde.

Du siehst, da tut sich einiges an Arbeit auf!

Doch keine Angst, Schritt für Schritt kommen wir ans Ziel. 😉

Schritt 1: Dein idealer Kunde

Jetzt verstehst du sicher, warum ich immer wieder auf deinem idealen Kunden „herumreite“.

Ohne den wird es kaum gehen.

Selbst wenn du mit dem ganzen Online Marketing nichts zu tun haben willst, Lebensberatung oder Körpertherapie „in echt“ anbietest.

Deine Webseite sollte als dein zweites Ich im Web stehen, so dass dich deine Kunden finden können.

Hast du Probleme damit, deinen "idealen Kunden" zu finden?

Content Marketing: Dein Wunschkunde und sein Traum

Erkenne an praktischen Beispielen, wie wichtig die Merkmale deines idealen Kunden für dein Unternehmen sind.

Beispiele aus der Praxis machen Zusammenhänge zum be-greifen einfach.

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Schritt 2: Den roten Teppich ausrollen

Auf der Startseite empfängst du Menschen.

Es ist ähnlich wie die Eingangstüre zu einem Ladengeschäft.

Ein Suchender kommt durch irgendeinen Link, deine Visitenkarte oder eine Suchmaschine auf deine Startseite.

Ob er bleibt oder nicht entscheidet sich in dem Moment, wo er auf deiner Startseite Bilder, Farben, Schriften und Text findet, die mit seinem Problem zusammenhängen.

Hast du deine Startseite punktgenau auf deinen Wunschkunden zugeschnitten, lesen die weiter, deren Problem du lösen willst.

Viele Besucher sind aber nicht deine idealen Kunden.

Die klicken wieder weg.

Und die Suchmaschinen merken sich die Verweildauer.

Zusammen mit dem eingegebenen Suchbegriff ergibt das einen Relevanzwert.

Danach stuft Google deine Webseite ein.

Du selber machst es auch nicht anders.

Suchst du rote Äpfel, wirst du dir gelbe kaum ansehen.

Im Gegenteil, wenn du auf eine Seite kommst, die zwar in den Suchergebnisse „rote Äpfel“ verspricht, aber direkt auf der Seite findest du nur „gelbe Äpfel“, dann wirst du ärgerlich.

Auf die Suchmaschine. Und das will Google ganz sicher nicht.

Unter diesem Link findest du den Artikel:

Deine Aufgabe:

  • Stimme das Layout, die Farben und Bilder auf deine Zielgruppe ab. (Wenn du mit Kindern arbeitest, dann brauchst du ein buntes Layout und Bilder von Kindern. Schwarz und braun wirken in diesem Fall nicht so vorteilhaft.)
  • Arbeitest du mit Kanzleien oder seriösen Firmen, dann brauchst du vielleicht ein luftiges Layout und Bilder rund um Business.
  • Werde kreativ! Schau dich auf dem Markt um.

Ein Beispiel

Ein Mensch hat Gusto auf einen Apfel.

Einen roten. Sagen wir, Idared.

Er kennt den Apfel aus der Kindheit, weiß ungefähr wie er schmeckt, hat aber den Namen vergessen.

Doch er braucht jetzt unbedingt diesen Apfel.

Was macht er?

Er geht ins Internet und beginnt seine Suche.

„Roter Apfel“ gibt er ein.

Als Suchergebnis findet er Hunderte von Seiten. Zuerst steht dort vielleicht die „Liste aller Äpfel“, gefolgt von diversen Kaffeehäusern oder anderen Etablissements, die „Roter Apfel“ heißen. Auf Seite zwei kommen dann die Märchen. Nirgendwo findet er einen Hinweis auf seinen roten Apfel.

Nun überlegt er, wie er die Suche so gestalten kann, dass er diesen Apfel findet.

Er erinnert sich, dass das Fruchtfleisch weiß, saftig und fest war. Der angenehme säuerliche Geschmack und das leichte Aroma liegen ihm immer noch auf der Zunge (Sinneseindrücke).

Er gibt nun andere Begriffe ein: „Säuerlicher Apfel, rot“.

Diesmal bekommt er eindeutigere Suchergebnisse, solche, die auch mit Äpfeln zu tun haben. Er bekommt Seiten angeboten, die die Apfelsorten nach Geschmack sortieren. Blöderweise sind viele Äpfel rot. So ganz kommt er immer noch nicht weiter.

  • Also denkt er nach, wie er den Apfel noch beschreiben kann.
  • Er grenzt sein Problem ein.
  • Definiert es genauer.
  • check
    Und versucht weiter und immer genauer zu finden.

Schritt 3: Dein Text öffnet die Türe

Deine Startseite hat ein Bild von einem Idared.

Daneben steht die Beschreibung, säuerlich, angenehm süß, dünne Schale, lässt dir das Wasser im Mund zusammenlaufen …

Die liebst Idared und kennst daher deinen Kunden sehr genau.

Deine Texte passen genau auf seine Suche.

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Hast du ein Bild vor Augen?

Du beschreibst die Pflege des Idared-Baumes (mit Bild), was man mit dem Idared kochen kann (mit Bild) und bietest am Ende der Seite an, den Idared zu bestellen.

Du bietest keine Jonagold oder Alkmene an, du hast Idared. Punkt.

Der Clou ist, dass alle die, die Idared suchen, dich finden werden.

Dadurch, dass du über Idared schreibst.

Kommt jemand auf deine Homepage, der Alkmene sucht, ist er nach einem Klick wieder weg – er hat erkannt, dass hier über Idared gesprochen wird.

Das ist dir sogar recht, denn mit einem Kunden, der Idared kauft, obwohl er Alkmene sucht, hast du vielleicht nur Probleme.

Schritt 4: Reichweite steigern

Bis die Suchmaschinen auf deine Webseite aufmerksam werden, brauchst es rund 3 Monate.

Selbst wenn du ordentlich SEO machst.

Das ist also ein Zeitfaktor.

Kalkuliere den gleich zu Beginn ein, dann bist du nicht enttäuscht.

Um dich im Internet als Expertin zu positionieren, braucht es sicher die zwei Jahre.

Regelmäßige Arbeit und Präsenz.

Stetig wiederkehrender Tropfen.

Du brauchst einen längeren Atem. Geduld.

Um davon zu leben, brauchst du also Zeit und im Offline Kunden.

Ich persönlich bin der Meinung, dass dich deine Offlinekontakte auf dem Onlinesektor unterstützen.

Sie vertrauen dir, empfehlen dich weiter, kaufen bei dir ein.

Hast du dir einmal einen Namen gemacht im Internet?

Dann liefert Google Hunderte von Seiten, wenn du deinen Namen eingibst.

Du knüpfst an deine bewiesenen Erfolge an.

Genau aus diesem Grund ist es ja auch so wichtig, dass du möglichst rasch dein Text-Konzept erstellst!

Damit der Stein ins Rollen kommt. Je früher desto besser.

Schritt 5: Eine spitze Positionierung ist richtig

Wer nur „rote Äpfel“ sucht, keine genaue Marke, keine genaue Vorstellung, der wird vielleicht auch bei dir bleiben und kaufen.

Doch das sind Zufallsbekanntschaften.

Du hast dich spezialisiert und arbeitest dich durch Rezepte, Pflege- und Gießanleitungen von Idared.

Und weil Google registriert, wie lange ein Mensch auf deiner Seite bleibt, wenn er „säuerlicher Apfel, rot“ eingegeben hat, wird er immer mehr Menschen auf deine Seite schicken, die nach einem roten Apfel suchen.

Auf der anderen Seite schickt Google weniger Menschen auf deine Seite, wenn er registriert, dass sie nach einer Sekunde wieder weg sind, weil sie nur „gelbe Äpfel“ finden.

Fazit: Grenze dein Thema ein, damit du gefunden wirst! Sind deine Businesstexte (Werbetexte) unklar, ist dein Besucher weg.

Deine Aufgabe:

  • Bestimme EIN Problem, das du mühelos lösen kannst.
  • Definiere deinen Wunschkunden, der das Problem hat.
  • Passe deine Farben, Schriften und Bilder an seine Emotionen an.
  • Sein Problem ist dein Keyword.
  • Schreibe deine Businesstexte (Werbetexte) passgenau auf deinen Wunschkunden.
  • Hole ihn (mit deinem Text) emotional dort ab, wo er gerade steht!
  • Kreiere einen Slogan, der deinen Wunschkunden im Herzen berührt

Deine Entscheidung

Texte für dein Business zu formulieren und kurze knackige Sätze, wie zum Beispiel Slogans, Tweets oder E-Mail-Betreffzeilen gehört zum Texthandwerk.

Deine Entscheidung ist, ob du

  • das Texthandwerk generell und gezielt auf dein Business lernen möchtest oder
  • gezielt das Texten von Überschriften und extrem kurzen Texten lernen willst.
Ausbildung "Werbetexte schreiben lernen" - 100 Kunden allein im ersten Jahr!

Im ersten Fall empfehle ich dir die Ausbildung Werbetexte schreiben lernen. In nur 90 Tagen bekommst du alle Werkzeuge, das du für das Handwerk Schreiben brauchst und erarbeitest dir zur gleichen Zeit 7 Texte für dein Business. Den Bereich "Titel" übernimmt in der Ausbildung Bella Bley in einem wirklich umfassenden Beitrag inkl. zahlreicher Übungen.

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Im zweiten Fall kannst du schon einiges an Text-Handwerkszeug und du möchtest gezielt das Thema "kurze Texte" wie z.B. "Slogans" erlernen. Dafür empfehle ich dir den Onlineworkshop "Slogan-Schöpfer", in 6 Lektionen erarbeitest du dir deinen Slogan und lernst, wirklich kurze Texte mit Kernaussage und Pfiff zu schreiben. Als Experten mit dabei sind Tom Oberbichler, Christina Bodendieck und Verena Sati.

Deine

Eva Laspas

Leitung Akademie Schreiben lernen

Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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