Diese 9 Punkte braucht deine “Über mich”-Seite

Heute geht es wieder an die Praxis – wir feilen an deiner „Über mich“-Seite.

Auf Englisch heißt sie auch „About-Page“.

Diese Seite ist meist die zweite Seite, die ein Leser auf deinem Blog oder deiner Webseite anklickt.

Mit einer gut aufgebauten Seite hast du eine sehr große Chance, dass du aus deinem Leser einen treuen Fan machst.

(Und das wollen wir doch alle, oder?)

Aber nur, wenn du es schaffst, ihn nicht zu langweilen.

Lies hier weiter, wenn du dir eine verführerische „Über mich“-Seite aufbauen möchtest!

Vorbereitung

1) Wir beginnen mit deinem idealen Kunden

(Hast du deinen idealen Kunden bereits erstellt, starte gleich mit der „Über mich“-Seite unter Punkt 3.)

Im besten Fall hast du dir schon ein Profil von deinem idealen Kunden erstellt.

Dein Warum auf deiner "Über mich"-Seite
Mein idealer Kunde
10 Aufgaben für deine "Über mich"-Seite

Du siehst, ich habe mir den Kunden so realistisch erschaffen wie nur möglich.

Das begann bei der Auswahl des Bildes.

Schon die Überlegung, wo ich den Avatar finde, aus welcher Zeitschrift ich das Bild ausschneiden kann, hat mich sehr bewusst über ihn nachdenken lassen. 😉


Der „ideale Kunde“ ist ein Basiselement deines Business. 


Nur so kannst du punktgenau Texte schreiben, die ihn auch ansprechen.

Du hast deinen idealen Kunden noch nicht erschaffen?

In meinem Buch „Content Marketing. Dein Wunschkunde und sein Traum“ gehst du Schritt für Schritt durch seine Merkmale und lernst ihn richtig kennen. 

In nur 9 Tagen erschaffst du dir deinen idealen Kunden inkl. aller Keywords, Blogthemen, Social Medias und vieles mehr.

Deine 1. Aufgabe:

  • Gehe jetzt gleich in die Praxis und definiere: Wer ist dein idealer Kunde?

Die Kernfragen dabei sind:

  • Wer ist die Person, für die du dein Unternehmen ins Leben gerufen hast?
  • Wessen Problem kannst du lösen?

Unter diesem Link findest du alle Artikel, die ich rund um den idealen Kunden

geschrieben habe.

2) Deine Werte, Mission und Vision

Mehr Kontakt zu dir auf deiner "Über mich"-Seite
Der Benefit auf deiner "Über mich"-Seite
Logos auf deiner "Über mich"-Seite

Im zweiten Schritt erstelle dir eine Liste mit deinen Werten.

Überlege dir, warum du dein Business wirklich machst.

  • Deine Vision: Wofür stehst du in der Früh auf? Was treibt dich an in deinem Leben? Wofür brennst du?
  • Daraus ergibt sich deine Mission: Für wen machst du das alles und warum? Schreibe deine Mission so auf, dass sie deine Leser fasziniert.
  • Welche Werte sind dir bei deiner Arbeit, dem Umgang mit deinen Kunden und der Umgang mit dir selber wichtig?

Wozu du das brauchst?

In deinen Texten wirst du immer wieder einmal den einen oder anderen Satz einfließen lassen, ...

  • ... warum du das so und so machst und
  • wieso du überhaupt dazu kommst, das zu machen, was du tust.

Du kannst über das schreiben, was dich antreibt – um deinen Leser zu motivieren, ihn in seinem Herzen zu bewegen.

Indem du deinen Leser an deiner Vision teilhaben lässt, machst du ihn zum Verbündeten.

Er fühlt sich direkt angesprochen, wenn er der passende Wunschkunde ist.

Wenn du deine Mission teilst, erkennt dein Leser, was du bewirken möchtest und wird sich angesprochen fühlen – wenn er dein Wunschkunde ist.

Alle anderen Leser werden nicht weiter in Kontakt mit dir treten.

Damit bekommst du nur die Menschen, die zu dir passen.

Die deinem Wunschkundenprofil entsprechen.


Auf der „Über mich-Seite bringst du genau auf den Punkt, wen du ansprichst.

Deine 2. Aufgabe:

  • Definiere deine Werte, deine Mission und deine Vision.

9 Punkte für deine Über-mich-Seite

Kläre sofort, was dein Leser bei dir findet (1)

Jetzt legst du deine Karten auf den Tisch.

Genau hier zeigst du deine Positionierung.

Gleich zu Beginn der „Über mich“-Seite schreibst du über deinen Leser und zeigst damit, an wen sich dein Angebot richtet.

An diese Stelle auf der „Über mich“-Seite packst du deine Werte und deine Mission.

Dein idealer Kunde soll so sein, wie du ihn dir wünschst.

Du schreibst genau, was und wen du dir erwartest.

Und zwar aus Kundensicht.


Beispiel:
Du hast dich auf Frauen spezialisiert.

Du möchtest, dass deine Kundin aktiv mitarbeitet.

Und außerdem genug Geld dafür hat, bis zu ihrem Erfolg weiterzumachen.

Weil du weißt, dass manche Dinge einfach Zeit brauchen.


Aus Kundensicht schreibst du das beispielsweise so:

  • Du bist eine Frau, die weiß, was sie will, und nicht vorzeitig aufgibt.
  • Du erkennst deinen Wert und bist bereit, aktiv an der Umsetzung deiner Ziele zu arbeiten.

Durch diese klare Auflistung fühlen sich genau die Richtigen angesprochen.

Deine 3. Aufgabe:

  • Überlege dir, wie dein idealer Kunde sein soll und was du nicht magst. Formuliere dann den Text, so dass dein Leser gleich entscheiden kann, ob deine Seite für ihn passt. Zum Thema "Nicht-Wunschkunde" lies hier meinen Blogartikel.

Beschreibe den Benefit, den es hier zu holen gibt (2)

Ausbildungen auf deiner "Über mich"-Seite
Wunschkunde empfangen auf deiner "Über mich"-Seite
Leser verblüffen auf deiner "Über mich"-Seite

Wichtig in diesem ersten Text ist, dass du den Mehrwert hineinpackst.

Bei der Beantwortung kannst du dich an den W-Fragen orientieren.

Je nach deiner Dienstleistung beantwortest du indirekt in deinem Text:

  • Was
  • Wie viel
  • Check Circle
    Wann?
  • Check Circle
    Warum

Beispiel:

Durch das Buch Content Marketing erstellst du dir dein Wunschkundenprofil in nur 9 Tagen. (Was?)

Außerdem hast du 9 Arbeitsblätter (Wie viel?) erstellt, um die wichtigsten Seiten deiner Webseite zu befüllen.

So ziehst du innerhalb kürzester Zeit (Wann?) deine Wunschkunden punktgenau an, weil du sie in ihren Emotionen ansprichst. (Warum?)

Deine 4. Aufgabe:

  • Erstelle nun einen Text für den ersten Absatz „Was habe ich davon?“

Testimonials als Referenz (3)

Auf der „Über mich“-Seite haben auch Testimonials (auch Kundenstimmen oder Feedbacks genannt) Platz.

Nur deine Kunden können am besten einem potenziellen Interessenten beschreiben,

  • wie sie dich empfunden haben,
  • wobei und
  • Check Circle
    wie du ihnen geholfen hast und
  • Check Circle
    wie sie sich nachher gefühlt haben.

Testimonials sind aus drei Gründen wichtig:

  • Erstens erfährst du mehr über dich selbst, als du bisher gewusst hast.
  • Du erkennst durch den Spiegel des Feedbacks weitere Aspekte deiner Arbeit, auf die du selber gar nicht gekommen wärst. So entwickelst du dein Angebot weiter.
  • Check Circle
    Und du hast Material, das für dich und dein Angebot auf deiner Webseite Werbung macht.

Du hast noch keine Kunden?

Überlege, ob du vielleicht einmal einer Freundin, Kollegin oder Nachbarin bei genau diesem Problem geholfen hast.

Sie schreiben dir sicher gerne ein Feedback.

Deine 5. Aufgabe:

  • Suche dir Testimonials für deine "Über mich"-Seite, die dem Leser weitere Aspekte von dir und deiner Arbeit zeigen.

Deine Geschichte zeigt relevante Aspekte (4)

Zeige dein Foto.
Deine Geschichte auf deiner "Über mich"-Seite
Foto und Namen auf deiner "Über mich"-Seite

Wenn dein idealer Kunde bis zu diesem Punkt gelesen hat, ist er schon mitten in deiner Geschichte drinnen.

Er hat „Feuer“ gefangen, findet dich sympathisch.

Er identifiziert sich mit deinen Werten und deiner Mission und war von deiner Vision fasziniert.

An dieser Stelle möchte er nun mehr über dich als Person erfahren.

Nun kannst du ihm das Wichtigste über dich erzählen.


Aber immer noch keine Selbstbeweihräucherung und vor allem:

  • Bleib am Thema!
  • Schreibe nur Dinge aus deinem Leben, die sich auf dein Unternehmen beziehen und
  • Check Circle
    auf das Problem, das du für deinen idealen Kunden lösen kannst!

Genau hier ist auch der Platz für deine Story, warum du das Unternehmen gegründet hast.

Vielleicht aus einem Leidensdruck heraus, in dem sich dein idealer Kunde jetzt gerade befindet.

Das interessiert ihn, denn genau da steht er jetzt auch.

Durch deine eigene Geschichte gewinnt er Vertrauen in dich und dein Angebot.

Er nickt: „Ja, sie hat das auch durchgemacht. Sicher weiß sie am besten Bescheid!“

Deine 6. Aufgabe:

  • Schreibe deine gesamte Vita auf. Danach streiche, was nicht für dein jetziges Business relevant ist. Zeige ein bisschen von dir privat, aber ufere nicht aus.
  • Deine Ausbildungen kannst du ein einem pdf oder einem Popup-Kasten verlinken. Das schaut edel aus.

Zeige dein Foto, nenne deinen Namen (5)

Immer wieder finde ich „Über-mich Seiten“, wo kein Name steht.

Wenn dann der Blog noch eine SEO-relevante URL hat und nicht den Namen des Betreibers, kann der Leser nur raten, was das hier ist, der da schreibt.

Ebenso wichtig ist, dass du ein ordentliches Foto einbindest.

Es ist ein No-Go dich nicht zeigen zu wollen.

Ich sage immer, wer sein Foto nicht zeigen möchte, ist als Unternehmer ungeeignet.

Deine 7. Aufgabe:

  • Suche dir ein passendes Businessfoto heraus. Hast du keine, lass dir professionelle machen!
  • Binde Foto und deinen Namen auf deiner "Über mich"-Seite neben deiner Geschichte ein.

Überzeuge mit Zahlen und Fakten (6)

Nun kannst du auch ein paar Zahlen anbieten.

Viele machen hier einen Counter.

Sie schreiben

  • Wie viele Kunden (seit Tag X).
  • Wie viele Verkäufe (von Produkt X).
  • Check Circle
    Wann gegründet (in Tagen, Monaten oder Jahren – je nachdem).

Das dient dazu, dass dein Leser erfährt, dass du schon Erfahrungen hast.

Lass dir etwas einfallen, das dem Kunden zeigt, dass auch andere Vertrauen in dich haben. 😉

Bei den Landingpages von Thrive, die ich verwende, gibt es einen netten Counter, wo du diese Ereignisse eingeben kannst.

Der Counter dient dazu, dass dein Kunde noch länger auf deiner Seite bleibt. (Das wiederum mag Google …)

Unter diesem Link findest du mehr über SEO und was Google mag.

Wenn du gerade startest, und noch keine besonderen Zahlen hast, kannst du den Punkt auch weglassen.

Deine 8. Aufgabe:

  • Suche dir nun einige Zahlen aus deinem Business und schreibe eine schöne Liste.
  • Überlege dir, in welcher Form du diese Zahlen präsentieren möchtest.

Logos von Zeitschriften oder großen Kunden (7)

Wenn du schon in Zeitungen veröffentlicht hast, kannst du nun ein paar Logos zeigen.

Oder auch Logos von größeren Kunden.

Frag bitte aber vorher nach, ob es ihnen recht ist.

Die Logos dienen dazu, deinen Expertenstatus zu untermauern.

Hast du nichts dergleichen, lass diesen Punkt weg, merke ihn dir aber im Hinterkopf – vielleicht entstehen ja noch solche Chancen.

Hast du Interesse hast, dich bei der Presse als Expertin zu präsentieren, beginne über Pressearbeit nachzudenken. 

PR – Public Relation Öffentlichkeitsarbeit. Hier findest du die Anleitung.

Lass dein Team sprechen (8)

Wenn du nicht alleine arbeitest, sondern ein, zwei Mitarbeiter, eine virtuelle Assistentin oder Freelancer einsetzt, ist hier Platz, diese zu erwähnen.

Frage auch sie vorher, ob sie das möchten.

Sie können dir ein Foto von sich überlassen.

Und in ein paar Zeilen schreiben, warum sie gerne bei dir arbeiten.

Das ist noch mehr Social Proof.

Sie zeigen dich von einer weiteren Perspektive – der des Arbeitgebers.

Ihr könnt aber auch ein Gruppenfoto verwenden. 

Deine 9. Aufgabe:

  • Lass dir einfach etwas Geniales einfallen, das zu deinem Unternehmen passt und deinen idealen Kunden anspricht.

So können wir in Kontakt bleiben (9)

Es gibt fast keine Seite, wo du nicht zumindest am Ende einen Aufruf zur Handlung machst.

Viele Betreiber empfehlen, schon weit früher und öfter eine Opt-in-Möglichkeit anzubieten.

Das hältst du am besten so, wie es dir zusagt.

Auf der „Über mich“-Seite kannst du beispielsweise

  • dein Freebie anbieten,
  • deine Social Media Kanäle vorstellen,
  • Check Circle
    dein Buch erwähnen (mit Link auf die Bestellmöglichkeit) oder
  • Check Circle
    deinen YouTube-Kanal empfehlen.

Wichtig ist, dass dein Kunde weiß, wo er weitere Infos bekommt und wie er Vertrauen zu dir aufbauen kann.

Deine 10. Aufgabe:

  • Welche deiner Social Media Kanäle und Suchmaschinen (z.B. Youtube oder Pinterest) sind gepflegt und 
  • wie animierst du deinen Leser, dir dort zu folgen.

Infografik „Über mich"-Seite

Infografik: Diese 9 Punkte braucht deine "Über mich"-Seite

Deine Entscheidung

Texte für deinen Leser zu formulieren, damit er zum Kunden wird, gehört zum Texthandwerk. Mit den passenden Werkzeugen erstellst du dir deine "Über mich"-Seite ohne großen Zeitverlust.

Deine Entscheidung ist, ob du

  • das Texthandwerk generell und gezielt auf dein Business lernen möchtest oder
  • ob du dir dein Text-Konzept erstellen lassen möchtest.
Ausbildung "Werbetexte schreiben lernen" - 100 Kunden allein im ersten Jahr!

Im ersten Fall empfehle ich dir die Ausbildung Werbetexte schreiben lernen. In nur 90 Tagen bekommst du alle Werkzeuge, das du für das Handwerk Schreiben brauchst und erarbeitest dir zur gleichen Zeit 7 Texte für dein Business. In vergnüglichen Übungen automatisierst du das Erlernte und kannst es dann für viele Jahre in deinem Business anwenden.

Eva Laspas, Leitung Akademie Schreiben lernen

Im zweiten Fall biete ich auch 1:1 Arbeit an. Mit der von mir entwickelten Methode "Discovery & Briefing" holen wir dein Text-Konzept aus dir heraus. Denn alles, was du brauchst liegt schon in dir.

Ich frage, höre zu, notiere und erstelle dir dann Texte, die ein Fingerabdruck von dir sind und deine Leser zu Kunden machen. 

Nimm hier Kontakt mit mir auf: Festnetz +43 1 2807627

Bist du dir unsicher, was für dich passt?

Ruf mich auch dazu gerne an, dann kann ich dich beraten.

Deine

Eva Laspas

Leitung Akademie Schreiben lernen

 

Heute geht es wieder an die Praxis – wir feilen an deiner „Über mich“-Seite.

Sicher hast du dir schon einige dieser „Über mich“-Seiten im Internet angeschaut – da gibt es unzählige Varianten.

Die meisten Webseitenbetreiber sprechen nur über sich. Öffne eine x-beliebigen “Über mich”-Seite.

Du wirst meist finden: Ich kann das, ich habe jenes gelernt, ich biete Folgendes an.

Ist ja auch verführerisch, der Name.

Warum heißt diese Seite “Über mich”-Seite, wenn man gar nichts über sich schreiben soll?

Weil die Antwort auf diese Frage nicht ganz so klar ist, habe ich dir diesen Beitrag mit Anleitung für eine perfekte “Über mich”-Seite erstellt.

Inklusive Infografik.

 

Wir beginnen mit deinem idealen Kunden

Im besten Fall hast du dir schon ein Profil von deinem idealen Kunden erstellt. Meines schaut so aus:

Mein idealer Kunde - „über mich“-Seite

Du siehst, ich habe mir den Kunden so realistisch erschaffen wie nur möglich. Das begann bei der Auswahl des Bildes. Schon die Überlegung, wo ich den Avatar finde, aus welcher Zeitschrift ich das Bild ausschneiden kann, hat mich sehr bewusst über ihn nachdenken lassen. 😉

Schau dir gerne im Vergleich meine eigene “Über-mich”-Seite an.

Hast du deinen idealen Kunden, kannst du mit der „über mich“-Seite beginnen. Gleich am Anfang schreibst du nämlich, wo deinen Kunden der Schuh am meisten drückt.

 

Auf der „Über mich-Seite bringst du genau auf den Punkt, wen du ansprichst.

 

Jetzt legst du deine Karten auf den Tisch.

Genau hier zeigst du deine Positionierung.

Du merkst schon, wenn du noch „alle, die es brauchen können“ ansprechen möchtest, fällt es dir schwer, hier genau zu schreiben, wo deinen Kunden der Schuh drückt.

Statt kurz und knackig zu schreiben, wer bei dir richtig ist, wirst du dich durch Textwürste winden.

Du willst ja alle ansprechen.

Das funktioniert nicht.

Die eierlegende Wollmilchsau ist noch nicht erfunden. 😉

Durch ungenaue Texte fallen dir viele deiner idealen Kunden durch den Rost.

Sie fühlen sich nicht angesprochen. Finden in all den Buchstaben keinen Hoffnungsschimmer, dass sie hier ihr Problem gelöst bekommen.

Keine Angst – dadurch, dass du deinen idealen Kunden so punktgenau erschaffst, gehen dir keine Kunden verloren. Im Gegenteil, viel mehr als vorher werden sie sich von deiner absoluten Klarheit angesprochen fühlen. Auch solche, die du auf den ersten Blick nicht zu deinen „idealen Kunden“ gezählt hättest.

 

Gleich zu Beginn der „Über mich“-Seite schreibst du über deinen Leser und zeigst damit, an wen sich dein Angebot richtet.

 

Du hast deinen idealen Kunden noch nicht erschaffen? Hier findest du unser Buch “Content Marketing. Dein Wunschkunde und sein Traum” dazu – in nur 9 Tagen erschaffst du dir deinen idealen Kunden inkl. aller Keywords, Blogthemen, Social Medias und vieles mehr.

 

Deine „Über mich“-Seite – deine Werte und deine Mission

In diesen Text auf der „Über mich“-Seite packst du deine Werte und deine Mission. Dein idealer Kunde soll so sein, wie du ihn dir wünschst.

Du schreibst genau, was und wen du dir erwartest.

Und zwar aus Kundensicht.

Beispiel:
Du hast dich auf Frauen spezialisiert. Du möchtest, dass deine Kundin aktiv mitarbeitet. Und außerdem genug Geld dafür hat, bis zu ihrem Erfolg weiterzumachen. Weil du weißt, dass manche Dinge einfach Zeit brauchen.

Aus Kundensicht schreibst du das beispielsweise so:

  • Du bist eine Frau, die weiß, was sie will, und nicht vorzeitig aufgibt.
  • Du erkennst deinen Wert und bist bereit, aktiv an der Umsetzung deiner Ziele zu arbeiten.

 

Durch diese klare Auflistung fühlen sich genau die Richtigen angesprochen.

 

Zusammenfassung: Überlege dir bei deinem idealen Kunden, wie er sein soll und was du nicht magst. Schreibe dann genau das aus Kundensicht auf. Zum Thema “Nicht-Wunschkunde” lies hier meinen Blogartikel.

 

Testimonials

Auf der „Über mich“-Seite haben auch Testimonials, Kundenstimmen oder Feedbacks Platz. Nur deine Kunden können am besten einem potenziellen Interessenten beschreiben,

  • wie sie dich empfunden haben,
  • wobei und wie du ihnen geholfen hast und
  • wie sie sich nachher gefühlt haben.

Du hast noch keine Kunden? Überlege, ob du vielleicht einmal einer Freundin oder Nachbarin bei genau diesem Problem geholfen hast. Sie schreiben dir sicher gerne ein Feedback.

 

Und erst unter Punkt 3: Deine Geschichte

Hast du deinen idealen Kunden mittlerweile bis auf die Mitte deiner Seite geleitet, kannst du ihm das Wichtigste über dich erzählen. Aber immer noch keine Selbstbeweihräucherung und vor allem:

Genau hier ist auch der Platz für deine Story, warum du das Unternehmen gegründet hast. Vielleicht aus einem Leidensdruck heraus, in dem sich dein idealer Kunde jetzt gerade befindet. Das interessiert ihn, denn genau da steht er jetzt auch.

Durch deine eigene Geschichte gewinnt er Vertrauen in dich und dein Angebot. Er nickt: „Ja, sie hat das auch durchgemacht. Sicher weiß sie am besten Bescheid!“

 

Zahlen und Fakten

Hat dein Kunde bis hierher gelesen, kannst du ihm ein paar Zahlen liefern:

  • we viele Kunden,
  • wie viele Verkäufe,
  • wann gegründet – usw.

Lass dir etwas einfallen, das dem Kunden zeigt, dass auch andere Vertrauen in dich haben. 😉

Bei den Landingpages von Thrive, die ich verwende, gibt es einen netten Counter, wo du diese Ereignisse eingeben kannst. Der Counter dient dazu, dass dein Kunde noch länger  auf deiner Seite bleibt. (Das wiederum mag Google … lies hier mehr über SEO).

 

Logos von Zeitschriften oder großen Kunden

Wenn du schon in Zeitungen veröffentlicht hast, kannst du auch ein paar Logos zeigen. Oder auch die Logos von größeren Kunden. Frag bitte aber vorher nach, ob es ihnen recht ist. Die Logos dienen dazu, deinen Expertenstatus zu untermauern.

(Wenn du Interesse hast, dich bei der Presse als Expertin zu präsentieren, beginne über Pressearbeit nachzudenken. Wie man einen guten Pressetext schreibt? Hier findest du die Anleitung.)

 

Hast du ein Team?

Wenn du nicht alleine arbeitest, sondern ein, zwei Mitarbeiter, eine virtuelle Assistentin oder Freelancer einsetzt, ist hier Platz, diese zu erwähnen. Frage auch sie vorher, ob sie das möchten. Sie können dir ein Foto von sich überlassen. Und in ein paar Zeilen schreiben, warum sie gerne bei dir arbeiten. Ihr könnt aber auch ein Gruppenfoto verwenden. Lass dir einfach etwas Geniales einfallen, das zu deinem Unternehmen passt und deinen idealen Kunden anspricht.

 

Zum Schluss: Call to action!

Es gibt fast keine Seite, wo du nicht zumindest am Ende einen Aufruf zur Handlung machst. Auf der „Über mich“-Seite kannst du

Wichtig ist, dass dein Kunde weiß, wo er weitere Infos bekommt und wie er Vertrauen zu dir aufbauen kann.

 

Inhalt dieser Seite auf Video

Akademie Schreiben lernen auf Youtube

8 Punkte für eine perfekte “Über-Mich-Seite”

 

 

Checkliste

Infografik: „über mich“-SeiteHier habe ich dir noch eine Infografik “8 Punkte für deine “Über-mich-Seite” erstellt – so gelingt deine „Über mich“-Seite!

 

 

 

 

Deine
Eva Laspas
Akademie Schreiben lernen

 

 

Bildquellen

  • Eva Laspas, Leitung Akademie Schreiben lernen: Pia Odorizzi
  • Akademie Schreiben lernen auf Youtube: Eva Laspas
  • Anleitung: Schreibe eine perfekte “über mich”-Seite.: jeonghwaryu0
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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