In 6 Schritten zu deiner Webseite (kostenloser Minikurs)

 

Immer wieder werde ich gefragt: „Welche Texte muss ich für meine Homepage schreiben?“

„Wie viele Seiten braucht meine Homepage?“ oder

„Was soll an Text auf die Startseite?“

 

Auf die Reihenfolge kommt es an!

Das Geniale daran ist, dass du hier gleich die richtige Reihenfolge deiner Arbeit bekommst.

Denn die richtige Reihenfolge und das passende Mindset ersparen dir viel Zeit und bringen dich schneller zu nennenswertem Umsatz.

Wichtig: Möchtest du tatsächlich etwas weiterbringen, dann nimm dir genügend Zeit, die Inhalte durchzuarbeiten. Dieser Artikel mag auf den ersten Blick kurz erscheinen, doch er ist eine Zusammenfassung meiner Beiträgen, die du brauchst, wenn du eine neue Webseite erstellst. Eigentlich ist es ein Minikurs. Das Komplettpaket hat es in sich. 😉

Viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

 

Zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen?

Letzte Woche sprach ich mit einer Kundin – wir arbeiten gerade an ihrem Marktauftritt. Sie sagte:
“Ah, wenn wir dann mit der Webseite fertig sind, dann kann ich beginnen.“
Da musste ich sie leider enttäuschen.
Und gleichzeitig erfreuen.

 

Eine Webseite wird niemals fertig.

Wirklich niemals.

Ständig hast du etwas zu ändern.

 

Deine erste Aufgabe:

Falls du das auch denkst, darfst du diesen Gedanken verabschieden. Das zieht sich meist durch dein ganzes Leben und hindert dich daran, jetzt zu leben. 😉 (Frage mich …)

Vergiss also das Sprichwort „Zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen“ – und mach auch zwischendurch mal etwas Vergnügliches!

 

Aufbauen – nicht „fertigstellen“!

Wichtig ist, dass die Grundpfeiler deines Marktauftrittes stehen, dann beginnst du unverzüglich!

Und während du auf dem Markt Erfahrungen sammelst, baust du deinen Marktauftritt weiter aus.

So arbeitest du regelmäßig deine Webseiteninhalte durch.

Kontrollierst deine Statistiken, deine Newsletter-Öffnungsraten, die Wirksamkeit deiner Flyer, wenn du welche hast.

 

Warum Anpassen? Wozu ist das gut?

  1. Google lässt sich ständig etwas Neues einfallen. Das ist logisch, denn Google möchte, dass wir finden, was wir suchen. Daher ändert Google regelmäßig seine Parameter. Warum? Dazu liest du hier mehr.
  2. Du änderst dich. Und damit ändern sich auch die Bedürfnisse deines idealen Kunden. Also ergänzt du deine Startseite. Oder deine „Über mich“-Seite. Wie du die Informationen über deinen idealen Kunden auf deiner Webseite umsetzt, dazu findest du hier eine genaue Anleitung.
  3. Wenn du ungeschult bist, dann „erwischst“ du höchst selten auf Anhieb wirksamen Text. Da musst du schon eine Zeit probieren und testen, ehe deine Seiten funktionieren. Und wenn du dich änderst – beginnt das Spiel von vorne. Wenn du keine Lust hast, ewig an deinen Texten zu schrauben, bis sie passen, hole dir Unterstützung! Ein Text-Konzept, das funktioniert, kostet weniger als viele Stunden deiner kostbaren Zeit, die du mit befriedigender Arbeit inkl. Umsatz mit deinen Kunden verbringen könntest.
  4. Wenn du mehrere Wunschkunden hast, die sich unterscheiden, sind zwei Webseiten wichtig. Ich selber habe jetzt endlich meine Werbeagentur-Seite umgestellt. Hier kannst du sie anschauen – merkst du den Unterschied?

 

Folgenden Checkliste ist nicht nur für „Neulinge“ interessant, sondern auch für Frauen, die ihre Webseite optimieren möchten.

 

Schritt 1: Was genau bietest du an?

Alles dreht sich um dich und dein Angebot. Dein Talent und das, was du am besten kannst. Oder um deine Geschichte, ein Erlebnis, das du hattest und bei dem du etwas gelernt hast. Das kannst du weitergeben.

Entscheide dich zu allererst (und ganz besonders, wenn du schon länger selbstständig bist, aber noch nicht davon leben kannst!),

  • ob du eine Methode weitergeben möchtest,
  • ein Problem lösen kannst oder
  • andere an deinen Erfahrungen zu einem bestimmten Thema teilhaben lassen möchtest.

Lies in meinem Blogbeitrag „Ist dein Wunschkunde lebendig?“ mehr über die Unterschiede und Gründe einer solchen Entscheidung.

Denn eine exakte Ausrichtung kann dich über die Jahre zu deiner eigenen Methode führen. Dazu findest du in meinem Blogbeitrag „Mehr Marktpräsenz durch deine Methode“ weitere Entscheidungskriterien. Längerfristige Planung spart dir unendlich viele Kosten in der Zukunft.

Fazit: Längerfristige Planung spart dir unendlich viele Kosten in der Zukunft.

Deine Aufgabe:

Finde jetzt das Angebot, mit dem du auf dem Markt starten möchtest!

 

Schritt 2: Wen sprichst du an?

Nun machst du dir Gedanken über deinen Wunschkunden. Um den dreht es sich nämlich. Für viele Jungunternehmerinnen ist es unklar, wozu sie sich bei der Gestaltung ihres idealen Kunden so viel Zeit nehmen sollen. Und so viele Merkmale „erfinden“ sollen.

Doch dabei geht es nicht um das Erfinden von Merkmalen, sondern um das Definieren eines Prototypen, mit dem du zusammenarbeiten möchtest. Weil du seine Probleme besonders gut lösen kannst.

Mit einer genauen Definition passt du deinen gesamten Marktauftritt an das Problem und die Sehnsüchte deines Wunschkunden an

Lies hier meinen Blogbeitrag über die Sehnsüchte und Wünsche deines idealen Kunden.

Und „So präsentierst du dein Angebot richtig“ geht nochmal auf die Farben und Bilder ein.

Deine Aufgabe:

Werde dir jetzt klar, wer dein idealer Kunde ist und mit wem du arbeiten möchtest!

 

Schritt 3: Merkmale deines idealen Kunden für deine Webseite

Alle Merkmale deines Wunschkunden sind für deinen Marktauftritt bedeutend. Einige davon sind für den Aufbau deiner Webseite besonders wichtig.

  • Zum Beispiel, ob es sich um Mann oder Frau handelt.
  • Wie alt dein Wunschkunde ist.
  • Und in welchem emotionalen Zustand sich dein potentieller Kunde befindet, wenn er dich findet.

All das arbeitest du in deinen Marktauftritt ein – in

  • Farben,
  • Bilder,
  • Schriftart und
  • Schriftgröße.

In meinem Artikel „Mach deinen Kunden glücklich“ bekommst du dazu genaue Tipps.

Und im Artikel „5 Möglichkeiten für deinen Wunschkunden zu schreiben“ findest du ein paar Beispiele, die dir zeigen, warum Text so wichtig ist.

Deine Aufgabe:

Definiere anhand der Merkmale deines idealen Kunden die Farben, Bilder, Schriften und Schriftgröße deiner Webseite!

 

Schritt 4: Buchstaben sind nicht gleich Text

Und damit sind wir schon beim Kern. Gleich nach den Farben und Bildern auf deiner Webseite kommt der Text. Er sollte genau so geschrieben sein, dass dein idealer Kunde „wie vom Blitz“ getroffen ist, wenn er deine Webseite findet. Er muss fühlen: „Ja, hier finde ich, was ich suche. Meine Suche hat eine Ende!“

Im Grunde brauchen deine Texte ein klares Ziel. Lies in meinem Beitrag mehr über die passende Kommunikation mit deinem Kunden.

Am Beispiel von vier Landingpages, die ich für einen Kunden erstellt habe, siehst du exakt, was ich meine.Zum Thema “Landingpage” habe ich dir eine kleine Serie erstellt.

Deine Aufgabe:

Schreibe jetzt die 5 wichtigsten Texte für deine Webseite: Startseite, „Über mich“-Seite, Freebie, Freebie-Angebot-Seite und Blogbeitrag – Unterstützung findest du dabei in diesem Artikel.

 

Schritt 5: Entscheide dich für ein Webseiten-System

Jetzt wird es endlich etwas technisch. In welchem System baust du deine Webseite? Und möchtest du sie selber bauen oder lässt du einen Fachmann dran?

In jedem Fall empfehle ich WordPress. Dabei gibt es die Version, dass dein Blog bei WP gehostet wird (er liegt dann dort und du hast weniger Möglichkeiten) oder du suchst dir selber einen Provider, wo du eine kostenlose WP-Version installierst und selber verwaltest.

Wie du WordPress installierst, dazu findest du bei Meike Hohenwarter)* jede Menge wirklich einfacher Erklär-Kurse. Als ich vor zwei Jahren mein Online-Business startete, habe ich durch Meikes Videos jede Menge gelernt.

Deine Aufgabe:

Checke jetzt WordPress oder ein anderes System und entscheide dich für ein System! Organisiere dann gleich alles, damit du starten kannst!

 

Schritt 6: Kontakt zu deinem Kunden

Um Interessenten und Lesern deiner Webseite und deines Blogs die Möglichkeit zu geben, in Kontakt mit dir zu bleiben, bietest du eine Form von Newsletter an. Ja, ich weiß, das Wort ist nicht mehr sehr aktuell, aber wir beide wissen, was gemeint ist: eine Möglichkeit, dich noch besser kennen zu lernen.

Das geht am besten mit einem Freebie und automatisierten E-Mails. Genaue Anleitung dazu findest du im Blogbeitrag „E-Mail-Marketing: So werden deine Newsletter gelesen

Deine Aufgabe:

Entscheide dich für ein E-Mail-Versandprogramm, schreibe deine Autoresponder-Serie, installiere deine E-Mails und teste den Ablauf!

 

Wenn du alles bis hierher umgesetzt hast, hast du die absoluten Basics online und kannst sofort starten.

 

Brauchst du Unterstützung bei der Umsetzung deiner Text-Projekte?

Wird dir alles zu viel?

Fehlt dir die Struktur, der rote Faden?

Stell mir dein Projekt vor!

In einem 30minütiges kostenlosen Strategiegespräch erfahre ich mehr über deine Ziele und wir können entscheiden, ob wir miteinander arbeiten möchten.

Deine

Eva Laspas

Akademie Schreiben lernen

 

 

Bildquellen

  • eva_laspas_dein_textprojekt: Eva Laspas
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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