7 Schritte zu einer magischen Betreffzeile. So werden E-Mails geöffnet.

Fällt es dir schwer, den Inhalt deiner E-Mails in wenigen knackigen Zeichen zusammenzufassen?

Mit etwas Übung und Knowhow geht es.

Hier 7 Schritte zu E-Mails, die auch geöffnet werden.

Schritt 1: Klarheit

  • Welchen Zweck hat dein E-Mail?
  • An wen richtest du es?

Diese Fragen zu beantworten, mag für dich ungewöhnlich sein.

Doch im täglichen Arbeitsablauf ist das sehr wesentlich. Ich erkläre dir gleich, warum.

Welchen Zweck kann ein E-Mail haben?

Du …

  • beziehst dich auf dein Telefonat, das du vorher mit dem Empfänger geführt hast,
  • beantwortest ein E-Mail,
  • check
    schreibst einen Newsletter für dein Newsletter Marketing oder
  • check
    ein Follow-up Mail für dein E-Mail Marketing.

An wen richtest du dein E-Mail?

  • An einen Interessenten?
  • Deinen Wunschkunden?
  • check
    Einen Assistenten?
  • check
    An den Dienstleister, mit dem du zusammen arbeitest?
  • check
    Es ist ein privates E-Mail.

Ich empfehle dir:

Pinterest: Telefon statt E-Mail spart deinem Kontakt Zeit und ist viel persönlicher!
E-Mail-MArketing versus Newsletter?
Verschicke E-Mails nur, wenn du etwas zu sagen hast!

Ja, vielleicht wunderst du dich. Ich persönlich bin eine Anhängerin von Telefonkontakten.

Nur wenn ich den Menschen höre, kann ich mir einen umfassenden Eindruck machen.

Und in Buchstaben kann man so viel von seiner eigenen Interpretation hineinlegen.

Noch viel mehr als bei der mündlichen Kommunikation.

Daher empfehle ich dir, um Missverständnisse geringer zu halten.

Sprich möglichst persönlich mit dem Menschen.

Lies hier mehr über das sehr wichtige Thema "Kommunikation":

Was wenige bedenken: Text ist Kommunikation mit dem Leser

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Und hier findest du mehr zum Thema "Verkaufen" durch Akquise (Telefon):

Verkaufen? Nein danke!? Doch: Verkaufserfolge beginnen im Kopf!

Ich ziehe den telefonischen Kontakt in vielen Fällen dem E-Mail vor.

Wann du besser zum Hörer greifst

  • Wenn der Sachverhalt zu komplex ist und das Schreiben länger dauert als 5 Minuten. Meist ist mit einem Telefonat alles klar und erledigt. Das E-Mail kann eine kurze Bestätigung oder Zusammenfassung des Gespräches sein.
  • Oder wenn ich mit dem Menschen noch nie gesprochen habe. Mir persönlich ist es wichtig, den Menschen kennen zu lernen, der mir eine Anfrage gestellt hat. Ehe ich mit jemandem zusammenarbeite, möchte ich vorher ein persönliches Gespräch mit ihm/ihr geführt haben. Im Telefonat höre ich so viel mehr an Informationen als mir viele Seite E-Mail bieten können.
  • check
    Und wenn ich per E-Mail eine Anfrage bekomme, die ich nicht eindeutig beantworten kann, weil sie zu vage ist. Z.B.: „Schicken Sie mir Ihr Angebot.“ – Was genau soll ich da bitte schicken? Da greife ich zum Hörer und rufe an, um abzuklären, was genau der Interessent möchte. So kann ich ihm ein maßgeschneidertes Angebot stellen – und per E-Mail schicken. So gibt es wieder einen klaren Grund – und damit eine klare Betreffzeile.

Schritt 2: Überprüfe, ob der Inhalt wirklich wichtig ist

Für dein E-Mail gibt es einen eindeutigen

  • Grund, ein
  • Ziel und (für deinen E-Mail-Verteiler, also wenn es kein Einzel-Mail ist) einen
  • check
    idealen Kunden.

Danach richtest du dir das Material für die Betreffzeile her.

Mach in der Betreffzeile klar,

  • um was es in dem E-Mail geht (Benefit),
  • was du vom Empfänger erwartest und
  • check
    bis wann er reagiert haben sollte (falls es einen Termin gibt).

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Schritt 3: Betreffzeile (Inhalte)

In den letzten Jahren nimmt es überhand, dass in der Betreffzeile irgendein „Köder” steht, der Inhalt handelt von etwas völlig anderem.

Das finde ich ein No-Go.

Wenn ich schon in der Betreffzeile die Unwahrheit spreche, was können die Menschen dann von meinem Angebot erwarten?


Verschickst du ein E-Mail, mach klar, worum es sich handelt.


Das ist besonders dann wichtig, wenn du Newsletter verschickst.

Da kann dann schon einmal der eine oder andere Empfänger-Provider-Spamfilter dein E-Mail aussieben.

Und dein Empfänger bekommt es überhaupt nicht zu Gesicht. Auch nicht in seinem persönlichen Spamfilter.

Beispiele

Anfrage – Angebot:

Du hast eine Anfrage bekommen und verschickst daraufhin dein Angebot.

Da kannst du auf „Antworten“ klicken und die Betreffzeile des Absenders verwenden, evtl. etwas weglöschen und „Angebot“ hinzufügen. Oder „wie telefoniert“.

So in etwa könnte das aussehen:

Du bekommst ein E-Mail mit der Betreffzeile: XYZ bitte anschauen

Daraufhin antwortest du: XYZ bitte anschauen – erl.

Nach telefonischem Kontakt:

Hat es vorher einen telefonischen Kontakt gegeben, macht es Sinn, auch das in der Betreffzeile zu erwähnen.

So in etwa:

Angebot für Ihre Website – wie telefoniert

(42 Zeichen)

Du möchtest etwas:

Möchtest du selber ein Angebot von einer Firma haben, schreibe möglichst genau in die Betreffzeile, was du möchtest.

Damit kann der Empfänger das E-Mail gleich richtig zuordnen.

So kann das aussehen:

Bitte um Angebot für Websiteerstellung“ – oder „Bestellung XY-Z….

Themen genau sortieren:

Ich arbeite mit einer virtuellen Assistentin zusammen, da verschicke ich öfter auch Dateien oder Infos.

Oder ich schicke nicht alles in einem E-Mail, sondern schicke pro Thema eine E-Mail mit dem Themen-Inhalt in der Betreffzeile.

So findet sie dann leichter die Mails und Inhalte wieder und kann ein Mail nach dem anderen abarbeiten.

So:

Inhalte Newsletter 02/20XX

Schritt 4: Betreffzeile schreiben

Jetzt hast du die „Bestandteile” einer Betreffzeile gesammelt.

Denn: Je größer die Menschengruppe ist, desto kleiner wird die Chance, genau das zu treffen, was dem Empfänger gerade wichtig ist.

Darum ist es meist so, dass die prozentuale Öffnungsrate kleiner wird, je mehr Empfänger du hast.

Weil du dann einfach immer seltener den „Nerv“ vom Großteil triffst.

Außerdem erkennst du in der Öffnungsrate deiner E-Mails genau, ob du deine „idealen Kunden“ in der Liste hast. Aber das ist ein anderes Thema.

Nun geht es ans eigentliche Schreiben (und Kürzen).

Schritt 5: Sätze kürzen lernen

Bei der E-Mail-Betreffzeile hast du die Herausforderung, den Inhalt des E-Mail oder dein Anliegen in nur 50 Zeichen zu fassen.

Und diese 50 Zeichen sollen so angelegt sein, dass sie dein Leser mit einem Blick erfasst. Wenn du dir damit schwer tust, hole dir den Workshop „Slogan-Schöpfer” – da lernst du (neben vielem anderen auch) das Kürzen von Texten!

Slogan-Schöpfer

Du möchtest gezielt das Thema "kurze Texte" wie z.B. "Slogans" erlernen. Dafür empfehle ich dir den Onlineworkshop "Slogan-Schöpfer", in 6 Lektionen erarbeitest du dir deinen Slogan und lernst, wirklich kurze Texte mit Kernaussage und Pfiff zu schreiben. Als Experten mit dabei sind Tom Oberbichler, Christina Bodendieck und Verena Sati.

Schritt 6: Öffnungsraten steigern

Im Fall eines Newsletters oder eines Massenversandes ist es gar nicht so leicht, den Nerv von allen zu treffen.

Wichtig ist, dass du ganz genau deinen Wunschkunden definiert hast und seine Schmerzpunkte und Herausforderungen kennst.

All jene Empfänger, die diese Schmerzpunkte nicht haben – werden sich nicht angesprochen fühlen.

Sie öffnen dein E-Mail nicht oder melden sich ab.

So verfeinerst du immer mehr deine Liste.

Content Marketing: Dein Wunschkunde und sein Traum

Erkenne an praktischen Beispielen, wie wichtig die Merkmale deines idealen Kunden für dein Unternehmen sind.

Beispiele aus der Praxis machen Zusammenhänge zum be-greifen einfach.

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+ Zahlreiche Arbeitsblätter und Audidateien zum Downloaden sowie Videomaterial zur Ergänzung

Je feiner die Liste, desto höher die Öffnungsrate und desto mehr Kunden. Klingt paradox, ich habe es aber genau so schon seit Jahren beobachtet!

Warum: Da du dein Angebot genau auf deinen Wunschkunden ausrichtest, werden sich letztendlich auch nur die angesprochen fühlen, für die du schreibst.

Das macht das Schreiben einfacher.

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Ein Sprichwort, das mir in den Anfangsjahren immer wieder geholfen hat:

Dem Richtigen kannst du nichts Falsches sagen, dem Falschen nichts Richtiges.

Schritt 7: Ideen für deine Betreffzeile

  • Bedanke dich. Schreibe einfach: Danke
  • In Verbindung mit dem „Danke” hat sich auch eine Personalisierungeingebürgert. Beispielsweise: Danke, Sabine. Da wir – aus DSGVO-Gründen – meist nur mehr die E-Mail-Adresse einsammeln, hat sich das erübrigt. Fragst du mehr ab, darfst du in deinen DSGVO-Richtlinien begründen, warum du das machst. 
  • check
    Sprich den Menschen als spezielle Gruppe an: „Nur für Stammkunden” – „Nur für Gründerinnen” – das macht neugierig!
  • check
    Wenn du eine Aktion anbietest, schreib das auch: Aktion Schreibcoaching bis 31.12.20XX
  • check
    Termin: Ist das Angebot nur kurze Zeit gültig, schreibe auch das: Bitte bis 31.12.20XX anmelden.
  • check
    Bei Angeboten schreib den Preis dazu und auch, wie viele Plätze es noch gibt.
  • check
    Stelle eine Frage. „Arbeitet Ihre Homepage gut für Sie?” oder „Was halten Sie von …?
  • check
    Auch die Titel des Blogs eignen sich hervorragend für die Betreffzeilen, wenn sie sowieso schon „reißerisch” sind: „3 Wege zum Millionär in nur 3 Tagen” oder dergleichen. Je nachdem, welche Zielgruppe du hast, wird das eventuell auch funktionieren. 
  • check
    Vermeide „kostenlos” oder „gratis” – das landet zu einem großen Prozentsatz im Spamordner. Wenn etwas tatsächlich kostenlos ist, mach einen Punkt „kosten.los” oder dergleichen.
  • check
    Auch ein „Bitte” hat selten geschadet …

Grundsätzlich hat sich bei mir immer als gut erwiesen:

Ehrlich bleiben und sagen, was du willst oder bietest.
Meine LEser Wissen - Mehrwert kommt.
Achte auf die Zeit deiner Leser - gib Mehrwert.

Deine Aufgabe

So, aber jetzt genug gelesen, nun geht es an die Übung.

Nimm dir fünf E-Mails inkl. der Betreffzeilen, die du in der Vergangenheit geschrieben hast, und passe sie besser an den Empfänger an.

Und zwar in

  1. Inhalt und
  2. Betreffzeile

Deine Entscheidung

Businesstexte für dein Unternehmen zu schreiben, Überschriften zu formulieren und kurze knackige Sätze, wie zum Beispiel Slogans, Tweets oder E-Mail-Betreffzeilen gehören zum Texthandwerk.

Deine Entscheidung ist, ob du

  • das Texthandwerk generell und gezielt auf dein Business lernen möchtest oder
  • gezielt das Texten von Überschriften und extrem kurzen Texten lernen willst.
Ausbildung "Werbetexte schreiben lernen" - 100 Kunden allein im ersten Jahr!

Im ersten Fall empfehle ich dir die Ausbildung Werbetexte schreiben lernen. In nur 90 Tagen bekommstdu alle Werkzeuge, das du für das Handwerk Schreiben brauchst und erarbeitest dir zur gleichen Zeit 7 Texte für dein Business. 

Slogan-Schöpfer

Im zweiten Fall kannst du schon einiges an Text-Handwerkszeug und du möchtest gezielt das Thema "kurze Texte" wie z.B. "Slogans" erlernen. Dafür empfehle ich dir den Onlineworkshop "Slogan-Schöpfer", in 6 Lektionen erarbeitest du dir deinen Slogan und lernst, wirklich kurze Texte mit Kernaussage und Pfiff zu schreiben. 

Viel Erfolg mit deinen E-Mails!

Deine

Eva Laspas

Leitung Akademie Schreiben lernen

Bildquellen

  • E-Mail-Marketing (1): Betreffzeile: rawpixel
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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