Spannende Texte: 5 Schritte, um deinen Leser vom Sessel zu hauen

 

Letztens hast du einen Blick auf deine Statistik geworfen.

Deine Leser lesen deine Artikel nicht bis zum Schluss.

Sie springen zu rasch wieder ab.

In diesem Fall hilft nur eines:

Schreib spannende Texte, die jeden Leser vom Sessel hauen!

 

Definiere dein Ziel noch genauer

Deine Artikel werden um einiges treffsicherer, wenn du dir das Ziel genau zuspitzt. Dabei ist

wichtig.

Und, wie ich schon im Beitrag „Text auf den Punkt bringen“ geschrieben habe, hat ein

mehr Biss.

 

Lege die Art des Textes fest

Selbstverständlich ist es wesentlich, welche Art von Text du schreibst.

Jede Textart hat ihre Möglichkeiten, wie du deinen Leser packst und vom Sessel wirfst. 😉

  • Es müssen alle Bestandteile zur Geschichte erwähnt werden.
  • Du darfst mit deiner Pointe weder zu früh noch zu spät kommen.
  • Und auch keinen Fülltext schreiben.

Da es doch einige Unterschiede zwischen verschiedenen Textarten gibt und wie du jeweils spannendere Texte schreibst, starte ich demnächst eine Serie über Aufbau, Inhalte und Stil von unterschiedlichen Textarten. Zwei davon gibt es schon.

  • Blogbeiträge
  • Rezensionen
  • Pressetext
  • Zeitungsartikel
  • Zeitschriften
  • Buch
  • Mitgliederschrift (Verband, Verein …)

Tipp: Hast du gerade selber keine Idee, die viele Blätter füllt, hole dir Bücher, Filme oder Blogbeiträge (deine eigenen oder die von anderen, die zu zitierst) zu Hilfe. So kannst du dein Thema durch die Meinung anderer Autoren interessanter machen und vertiefen.

 

Nutze Stilmittel

Stilmittel lernst du im besten Fall einmal und nutzt sie danach automatisch.

So wirst du mit jedem Text besser (Übung macht den Meister).

Um deinen Leser vom Sessel zu hauen, haben sich folgende Stilmittel als nützlich erwiesen:

  • Benutze Verben – sie legen das Tempo fest!
  • Adjektive machen deinen Text langatmig – lass sie bleiben!
  • Ändere die Stellung der Wörter im Satz, bis er flutscht!
  • Vermeide passiv, schreibe aktiv!
  • Lass den Konjunktiv bleiben!
  • Komme auch in jedem Satz auf den Punkt: Streiche alle Wörter, die nicht wichtig sind!

Lies zu diesem Thema auch über die

 

Lies deinen Text laut

Hier mag ich wie eine Schallplatte mit Sprung klingen:

  • Bist du mit dem Text fertig, lass ihn über Nacht liegen!
  • Lies ihn dann laut!

Das laute Lesen bringt dich punktgenau

  • zu Brüchen im Textfluss,
  • zu Stellen, wo du durch ein unpassendes Wort oder die Satzlänge den Textrhythmus unterbrichst.
    = Siehst du, dieser Satz ist einfach zu lang.
    So kürze ich ihn: zu Stellen, wo du durch Wort oder Satzlänge den Rhythmus störst.

 

Du bemerkst, wenn du durch ein Wort beim Leser Spannung erzeugst.

Zum Beispiel: Verwendung Artikel (ein, das, jenes), Wörter wie „plötzlich“, „da“ oder dergleichen.

Je nachdem, ob du die Spannung jetzt an der richtigen oder falschen Stelle aufgebaut hast, führst du den Leser zum Ende oder in die Irre.

 

Oder wenn du unbeabsichtigt ein neues Thema anreißt.

Zum Beispiel: Die Blume ist rot. Sie ist groß und sie duftet. Sie steht neben einem Busch. Man kann sie essen. Sie bewirkt …

  • Merkst du, dass dich der Busch irgendwie irritiert hat? Deine Gedanken kreisen jetzt um die Frage: „Was macht der Busch im Text? Wahrscheinlich kommt da noch mehr Info, wieso der Busch erwähnt wird, oder er ist besonders wichtig, damit die Blume blühen kann …“ Und schon bist du weg vom Thema des Textes.

Tipp: Immer dort, wo dir die Atemluft ausgeht, mach einen Punkt im Satz! 😉

 

Komm zum Ende

Das Ende eines Artikels soll den Leser erlösen. Je nachdem, welches Ziel dein Text hat, soll es

  • einen Mehrwert bringen,
  • zu einer Handlung aufrufen,
  • entspannen oder
  • neugierig auf die Fortsetzung machen.

Es gibt elegante oder abrupte Ende. Natürlich kommt es auf das Thema und auf die Art deines Textes an.

Ich beispielsweise liebe es, im Vorspann eine Metapher zu verwenden oder ein Bild zu malen. Im Abspann greife ich dieses Bild dann noch einmal auf. Oder in einem P.S.

Man könnte auch sagen – und das passt eben nur zu diesem Artikel: Ich lege den Polster unter den Sessel, damit meine Leserin weich fällt. 😉

 

Aus dem Ärmel geschüttelt

Schwirrt dir jetzt der Kopf?

Ja, das kann ich verstehen.

Nutze den Beitrag ähnlich einer Checkliste und arbeite dich langsam voran!

Halte durch!

  • Willst du diese Art der „Checkliste“ nicht bei jedem deiner Texte bis in alle Ewigkeit machen?
  • Möchtest du viele Stilmittel aus dem Effeff verwenden können?

Kursbox Werbetexte schreiben lernenSuper, genau deswegen habe ich dir den Kurs „Werbetexte schreiben lernen“ geschrieben.

Auf vergnügliche Art und Weise und mit einer gehirngerechten Methode lernst du das Handwerkzeug Schreiben. Die Inhalte gehen dir ins Blut über. Du schüttelst sie bald aus dem Ärmel.

Schon ab der zweiten Woche wendest du an, was du gelernt hast.

Und zwar an Texten für dein Unternehmen!

So verschwendest du keine Zeit auf irgendwelche „Übungstexte“.

Du lernst praxisnahe.

Das glaubst du nicht? Schau selbst!

 

Deine

Eva Laspas

Akademie Schreiben lernen

 

 

Bildquellen

  • Spannende Texte – allgemeiner Teil: fotoblend
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

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