Wie du deine Produktivität steigerst. Auch ohne 101 Tipps

 

Gleich vorweg: Hier findest du keine 101 Tipps, leider.

Die findest du im gleichnamigen Buch von Thomas Mangold.

Das du hier bestellen kannst.

Ich möchte mit dir heute über Produktivität im Allgemeinen sprechen.

Lies hier also weiter, wenn das Arbeitspensum länger ist als dein Tag. 😉

 

Prüfe, ob du wirklich unproduktiv bist!

Ja, du hast richtig gelesen.

Meist sind wir Frauen so gestrickt, dass wir uns viel zu viel auf die To-do-Liste schreiben. Unmenschlich viel.

Und uns dann selber steinigen, wenn wir die Liste nur zu 95 % abgearbeitet haben.

Ehe du also nach Wegen suchst, um die restlichen 5 % deines Arbeitspensums (das normal fünf Menschen auf Trab hält) auch noch zu schaffen – schalte den PC ab, kauf dir einen Liegestuhl und lege dich aufs Ohr!

Dann darfst du nämlich das „Nichtstun“ lernen. 😉

 

Was ist produktiv?

Nachdem du immer noch da bist, starten wir einmal damit, das Wort „produktiv“ zu zerpflücken.

Stelle dir folgende Fragen:

  • Was ist für dich produktiv?
  • Wie definierst du das Ergebnis deiner Produktivität?
  • Wodurch misst du deine Produktivität?
  • Wie berechnest du sie?

(Ha, ja, gell? Jetzt habe ich dich gefordert. Vielleicht bringe ich dich doch noch in den Liegestuhl …)

Du hast richtig gelesen – Produktivität lässt sich berechnen.

 

Suchen wir einmal nach der offiziellen Formel:

Als Produktivität bezeichnet man das Verhältnis von Ausbringung zu Einsatz. Man kann die Formel so schreiben:

Produktivität = Output : Input

Die Zahl, die sich bei dieser Rechnung ergibt, ist dein Produktivitätsfaktor.

Wenn du nicht in einem Fertigungsbetrieb bist, also echte „Dinge“ erzeugst, teilst du wahrscheinlich das Endergebnis eines Tages durch die Stunden, die du eingesetzt hast.

Vielleicht rechnest du so:

Du schreibst dir 10 Posten auf deine tägliche To-do-Liste und arbeitest 8 Stunden. Das ergibt eine Produktivität von 1,25 pro Stunde.

Doch HALT!

Deine To-dos sind wahrscheinlich Tätigkeiten, die unterschiedlich lange dauern. SO kann man seine Produktivität nicht messen. 😉

 

Wie du deinen Produktivitäts-UR-Faktor bestimmst

Gerade wenn du am Beginn deiner Selbstständigkeit stehst, hast du keine Ahnung, wie produktiv du wirklich bist. Auch wenn du offline schon lange selbstständig bist und deinen Geschäftsbereich online erweiterst, kannst du diesen neuen Bereich kaum einschätzen.

 

[ctt title=”Deinen ureigenen Produktivitätsfaktor kannst du nur durch Erfahrungswerte ermitteln.” tweet=”Deinen ureigenen Produktivitätsfaktor kannst du nur durch Erfahrungswerte ermitteln. https://www.akademie-schreiben-lernen.at/101-tipps-deine-produktivitaet-zu-steigern” coverup=”je11D”]

 

Als ich mich im Jahr 2000 selbstständig machte, schrieb ich mir zu Beginn immer viel zu viel auf die To-do-Liste.

Ich notierte mir die Dinge, die ich am Montag nicht mehr geschafft hatte, für Dienstag. ZU den To-dos vom Dienstag dazu.

Du kannst dir ausrechnen, wie sich das bis zum Ende der Woche kumulierte. 😉

Also lernte ich,

  • Dringendes,
  • Wichtiges und
  • Unwichtiges

zu unterscheiden.

Und außerdem lernte ich, mir nur so viel auf den Kalender zu setzen, wie ich persönlich schaffen konnte. Ich lernte, mich nicht an anderen Menschen zu messen (zum Beispiel Frauen, die keine drei kleinen Kinder hatten …).

Ich ließ mir auch freien Raum auf dem Kalender, um Arbeiten für Kunden erledigen zu können. 😉

 

Deine Aufgabe

So, nun nimm dir deinen Kalender, blättere zurück und schau dir genau an, wie viel du erledigt hast, wie viel liegengeblieben ist und auch warum!

Es kann sein, dass du dir wirklich zu viel vornimmst.

Wenn ja, dann – wie ich schon oben vorgeschlagen habe – ab in den Liegestuhl zum Relaxen. 😉

 

Belohnungssystem

Ich sehe, du bist immer noch da.

Jetzt glaube ich es schon bald selber, dass du deine Produktivität etwas optimieren könntest. 😉

Einen letzten Test machen wir noch.

Ich persönlich finde Papier richtig gut für einen Kalender.

Da kann ich mit Genugtuung und einer inneren Zufriedenheit Hakerl machen, sobald ich eine Tätigkeit fertig habe.

Wenn du digital arbeitest, färbst du dir vielleicht die geschafften Positionen deiner Liste bunt ein.

 

Wichtig: Lass deine To-dos unbedingt stehen! (Manche löschen sie.)

So hast du am Ende des Tages immer die Sichtkontrolle, dass du etwas weitergebracht hast.

 

Notiere dir auch, wenn du etwas zusätzlich erledigt hast, das du gar nicht auf der Liste hattest!

Beides brauchst du, um deinen Produktivitätsfaktor bestimmen zu können und ein Gefühl für deine Zeitspanne eines bestimmten Arbeitsprozesses zu bekommen. Online und Technik dauern oft viel länger, als man denkt! (Frage mich, ich und die Technik …)

Schaffe dir also ein Belohnungssystem, indem du

  1. Erledigtes abhakerlst oder
  2. bunt einfärbst (vorzugsweise grün nach dem Ampelsystem).

Und dann gewöhne dir an, dass du – ehe du dein Büro nach getaner Arbeit verlässt – dir nochmal „auf der Zunge zergehen lässt“, was du wirklich geleistet hast!

 

101 Produktivitätstipps

Ok, wenn du bis hierher gelesen hast, sprechen wir über die Tipps, die tatsächlich unproduktiven Menschen helfen, mehr Produktivität in ihren Businessalltag zu bekommen.

 

Oder solchen, die es nur vermeiden möchten, eines Tages in die Unproduktivitätsfalle zu tappen. 😉

 

Der Autor des Buches „101 Produktivitätstipps“, Thomas Mangold, arbeitete als Sozialpädagoge zwischen 40 und 60 Stunden die Woche. Dazu kamen 10 bis 15 Stunden als Trainer in einem Sportverein und etwa 10 Stunden, in denen er als Mental- und Life-Kinetik-Trainer im Einsatz war.

Eine Weile hat das ganz gut funktioniert, doch irgendwann war er einfach nur noch überfordert. Er hatte nur noch Termine im Kopf und sah die Lebensfreude schwinden. Er wusste, er musste etwas ändern – nur wie?

 

(Du siehst, auch Thomas war recht unproduktiv unterwegs … ;-DDD)

 

Aus dieser Hilflosigkeit heraus begann er, sich mit dem Thema Selbstmanagement zu beschäftigen. Aus Büchern, Seminaren und Onlineangeboten begann er, Tools zu nutzen. Schritt für Schritt krempelte er sein Leben um, organisierte sich besser, entwickelte klare Ziele und Visionen.

Er hatte wieder einen Plan.

 

Selbstmanagement

Seit Anfang 2016 beschäftigt Thomas sich mit dem Thema Selbstmanagement und hilft anderen Menschen mit seinem Blog, seinem Podcast und seinen Büchern, Coachings, Seminaren und Video-Kursen dabei, ihr Leben effizienter und produktiver zu gestalten.

Sein neuestes Buch heißt „101 Produktivitätstipps“. Auf 215 Seiten findest du alle Tricks und Tipps, die Thomas über zwei Jahre gesammelt und ausprobiert hat.

 

Er teilt seine Tipps in Produktivitätsbereiche.

Das gefällt mir, denn so kann ich mir genau den Cluster aussuchen und optimieren, der bei mir Handlungsbedarf hat. Denn natürlich ticken wir nicht alle gleich. Innerhalb der Cluster gibt es dann unterschiedliche Tipps, die Produktivität dieses einen Bereiches zu steigern.

 

Die Optimierungsbereiche sind:

  • Ordnung statt Chaos
  • Ein produktives Mindset
  • Produktivitätsfördernde Gewohnheiten
  • Spare Zeit
  • Ziele setzen, Ziele erreichen
  • Ins Tun kommen
  • Sei egoistisch (wenn deine Zeit für andere draufgeht)
  • Planung

 

Suche dir also den ersten Bereich aus, wo du den Sitz deiner Produktivitätsschraube vermutest, und starte genau damit! So hast du rasch Ergebnisse, die dich motivieren, den nächsten Bereich anzugehen.

 

Oder du setzt jede Woche ein bis zwei Tipps um. Dann bist du in ein, zwei Jahren durch. 😉

 

Mein Produktivitätstipp

Auch wenn du das Buch einmal durchforstet hast – lies dir immer wieder mal die 101 Produktivitätstipps durch!

 

[ctt title=”Gewohnheiten brauchen länger dazu, umgestellt zu werden.” tweet=”Gewohnheiten brauchen länger dazu, umgestellt zu werden. https://www.akademie-schreiben-lernen.at/101-tipps-um-deine-produktivitaet-zu-steigern” coverup=”g2Hmd”]

 

Selbst wenn du eine Zeit lang dein Augenmerk auf den einen oder anderen Tipp gelegt und ihn optimiert hast, schleifen sich die alten Muster wieder ein, kaum passt du nicht mehr auf.

Das ist normal.

Die Kunst ist, dass du diese Muster erkennst, wenn sie wieder einmal deine Produktivität lahmlegen. Und sie dann wieder umstellst. Das dauert zu Beginn ein paar Wochen. Doch mit der Zeit lernst du die Anzeichen der Muster erkennen und stellst sie dann blitzschnell um.

So lange, bis der neue Modus ins Muskelgedächtnis übergegangen ist.

 

Und was macht Thomas?

Thomas‘ Produktivität hat sich seither mehr als verdoppelt, vielleicht sogar verdreifacht. Er schafft viel mehr als früher und hat gleichzeitig wesentlich mehr Freizeit als früher.

Aus seiner persönlichen Erfahrung, dem Wissen, das er sich mithilfe von Büchern und Seminaren, aber auch im Coaching mit Klienten angeeignet hat, hat Thomas ein System entwickelt, mit dem jeder sein Selbstmanagement verbessern kann.

Falls du also immer noch glaubst, unproduktiv zu sein, kontaktiere Thomas!

Weitere Informationen findest du auf selbstmanagement.biz und selbstmanagement.rocks.

 

Deine

Eva Laspas

Akademie Schreiben lernen

 

Bildquellen

  • 101 Tipps, um deine Produktivität zu steigern: stocksnap
Eva Laspas
 

Ich bin Eva Laspas und unterstütze dich dabei, bessere Texte für dein Unternehmen zu schreiben. Wie? Indem ich komplexe Themen einfach zum „Be-greifen" aufbereite. Durch Blogartikel, Bücher, Kurse und Text-Konzepte.

Klicken Sie hier, um ein Kommentar zu hinterlassen. 0 Kommentare